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  • Aufruf zur Anmeldung und Themenabriss
  • Programm der Tagung (hier als PDF zum ausdrucken)
  • Heft mit den Abstracts der Vorträge und weiteren Informationen als PDF Datei.
  • Anmeldung zum Symposium [ohne Einladung und Kostenübernahme]
  • Liste der für das Symposium angemeldeten Teilnehmer
  • Liste der für die Exkursion angemeldeten Teilnehmer
  • Praktische Informationen (Unterkunft/Anreise etc.)
  • Hinweise zur Manuskriptgestaltung in der Reihe Residenzenforschung (Deutsch und Französisch)
    Mit freundlicher Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Gerda Henkel Stiftung

    Der Hof und die Stadt / La Cour et la Ville

    Konfrontation, Koexistenz und Integration im Verhältnis von Hof und Stadt

    in Spätmittelalter und Früher Neuzeit

    Abbildung: nach Simon Novellanus, kol. Kupferstich 1598, aus Braun-Hogenberg, Montage von Jörg Wettlaufer

    9. Symposium der Residenzen-Kommission
    der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen,
    veranstaltet in Zusammenarbeit mit der
    Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt,
    dem Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    und dem
    Deutschen Historischen Institut Paris
    Halle an der Saale
    25.-28. September 2004

    Programmskizze und Einladung

    Stand: 17. März 2003

    Das Verhältnis zwischen Hof und Stadt in Spätmittelalter und Früher Neuzeit ist durch ein komplexes Wechselspiel von Konfrontation, Koexistenz und Integration geprägt worden. In der Forschung wurden diese Beziehungen bislang nur unzureichend untersucht.

    Jedoch bieten sich durchaus Anknüpfungsmöglichkeiten, so beispielsweise in den Diskussionen um ‚Pfalz und Stadt’ oder um ‚Burg und Stadt’ im Frühen und Hohen Mittelalter, deren Fragestellungen man in das Spätmittelalter und die Frühe Neuzeit verlängern und in Anbetracht des wesentlich reicheren Quellenmaterials erheblich erweitern und verfeinern kann. Mit Blick auf die Beziehungen zwischen Burg, Festung und Stadt hat die französische Forschung diesen Weg jüngst betreten. Aber auch die Rechts- und Sozialgeschichte hat verschiedentlich Wege geebnet. Und zuletzt waren es vor allem die Bau- und Kunstgeschichte, in der Fragen des Gegen-, Neben- und Miteinanders von Residenz und Stadt erörtert wurden. Aber auch einige Arbeiten der Reihe "Residenzenforschung" lieferten erste wichtige Beobachtungen zur baulichen Verbindung von Hof und Stadt.

    Dennoch – und auffälligerweise – hat die so aktive deutsche Stadtgeschichtsforschung diesem Verhältnis bislang keinen thematischen Vorrang eingeräumt. Weder in der bekannten Reihe "Stadt in der Geschichte" des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung noch in der noch stattlicheren Reihe "Städteforschung" des Instituts für vergleichende Städtegeschichte in Münster begegnet ein ähnlicher Titel. Auch die "Beiträge zur Geschichte der Städte Mitteleuropas" des Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung in Linz haben nichts Entsprechendes zu bieten. Dabei ist die Burg oder ein fürstliches Haus in, an oder nahe der Stadt doch der Regelfall, wenn man von den großen und kleinen Freien Städten und Reichsstädten absieht, die unser Bewußtsein prägen und die ihre zumeist bischöflichen Herrn vertrieben oder auskauften und dessen Residenz niederlegten oder umfunktionierten, in Lübeck z. B. in das "Burg"-Kloster. Andererseits konnten herrschaftliche Burgen in den Städten des Spätmittelalters auch funktionslos werden und deshalb verfallen. So geschehen im oberhessischen Frankenberg.

    Residenzbildung und Hofhaltung waren oft eng an die infrastrukturellen Vorzüge einer Stadt gebunden, höfische Kultur und Repräsentation ohne das "Publikum" und die "Bühne" der Stadt nur schwer zu inszenieren. Aus der Verknüpfung von Hof und Stadt ergaben sich ebenso wirtschaftliche wie soziale Impulse. Mit Übergang vom Mittelalter zur Frühen Neuzeit läßt sich vielerorts eine immer engere soziale Vernetzung zwischen der Gesellschaft des Hofes und jener der Stadt beobachten. Die verstetigte und zunehmend differenzierte Hofhaltung sowie der architektonische Ausbau von Residenzen führte oft zu einer gesteigerten Attraktivität für Zuwanderer – was spezialisierte Innovationsträger ebenso wie einfache Handwerker und Arbeiter anziehen konnte. Damit setzte nicht selten ein langfristiger und tiefgreifender Wandel sozialer und wirtschaftlicher Strukturen ein.

    Derartige Veränderungen vollzogen sich keineswegs immer friedlich. Sozialer und wirtschaftlicher Wandel innerhalb der Stadt kannte Gewinner und Verlierer, erschütterte etablierte soziale Netzwerke und tradierte Organisationsformen, stellte bestehende Machtverteilungen in Frage. Das enge räumliche Nebeneinander von Hof und Stadt schuf und beförderte überdies Konkurrenz zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Systemen, entfachte Kämpfe um Herrschaftsansprüche und Autonomien, steigerte den Wettstreit verschiedener Lebensweisen und die Formen ihrer Repräsentation. Gerade im Konflikt schärfte sich aber auch das Bewußtsein um die eigene Identität, wuchs der Zwang zur Kreativität bei der Suche nach Ausdrucksmöglichkeiten ihrer Darstellung.

    Stets bestimmte sich das Verhältnis zwischen Hof und Stadt auch nach der Größe und Bedeutung der Stadt und des Territoriums, in dem sich der Prozeß der Residenzbildung vollzog. Zugleich spielten die Fragen, ob es sich um eine geistliche oder weltliche Herrschaft handelte, und ob der Hof die Stadt nur als Neben- oder als Hauptresidenz nutzte, eine wichtige Rolle. Bislang sind bevorzugt geistliche Residenzen untersucht worden. Es ist an der Zeit, mehr als zuvor den weniger zahlreichen, aber gewichtigeren weltlichen Residenzen nachzugehen.

    Das Verhältnis von Burg und Stadt stellt sich am augenfälligsten im Befestigungszusammenhange dar, wobei zu beachten ist, daß keineswegs alle Städte von Burgen beschützt oder durch sie überwacht waren, zumal die geistlichen nicht. Zunehmend trennen sich Burg und Residenz, die eine wird zur Festung, die andere zum Palast und Schloß; Militärisches und Residentielles treten in der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts auseinander, ohne sich jedoch ganz zu trennen, und sei es auch nur in Form eines Abstand gebietenden Trockengrabens, der noch den Louvre oder das Hôtel des Invalides des 17. Jahrhunderts von der Stadt abgrenzt.

    Zum anderen stellt sich die Frage danach, welche Dinge einander ausschließen, wenn der Fürst zugegen ist. Im Grunde sind fürstliche Herrschaft und Stadtregiment nicht miteinander vereinbar, denn im Kern ist die Stadt eine im Schwur miteinander verbundene Gemeinde, die nach eigener Verwaltung, nach eigenem Recht, eigenem Siegel, eigenem Haus, eigenem Turm strebt, so wie er als Belfried in den großen und kleinen Städten Flanderns und Nordfrankreichs noch heute das Stadtbild beherrscht. Bei diesem Turm kann es sich auch um den Kirchturm handeln, wenn dieser in städtischem Besitz ist. Kein Fürst wird zulassen, daß ein Gebäude höher ragt als sein Bergfried, die alte, oft allein durch die Jahrhunderte gehegte und gepflegte dominatio, der donjon. Solche Symbole gibt es noch andere: die Bannglocke, das Banner, den Schießplatz (anstelle des Turnierplatzes) und vor allem das Rathaus. Wenn der Fürst mächtig ist, kann er sogar verhindern, daß eine Stadt von 100.000, ja 200.000 Einwohnern jemals eine autonome Verwaltung ausbildet: der erste "maire" von Paris hieß Jacques Chirac. Residenzstädte haben oft schon im Mittelalter Freiheitsverluste hinnehmen müssen (so Wien zu Ende des 13. Jahrhunderts), nicht erst im Zeitalter der neuen Staatlichkeit des Absolutismus.

    Schließlich kann es dazu kommen, daß die an der Burg, der Residenz wachsende oder erst entstehende Stadt ganz dem gestaltenden Willen des Fürsten unterworfen wird und in perspektivischer Planung, in symbolischer Ordnung nur ihn und seine Macht repräsentiert. Womit umgekehrt die Frage gestellt ist, wie denn autonome städtische Ordnung manifest wird: durch Gleichförmigkeit der Häuser und aller Repräsentation, die besonderen Aufwand nur an Bauten für und durch die Gemeinschafts erlaubt, an Kirche, Rathaus, Tanzhaus, Halle, Waage und Stadttor? Wie können fürstliche Hoheit und städtische Freiheit in Widerspruch und Koexistenz zusammenleben?

    Ziel des Symposiums ist es somit, das komplexe Verhältnis zwischen Hof und Stadt näher auszuleuchten. Als zentrale Kategorien zur Beschreibung der Wechselbeziehungen dienen dabei die Begriffe ‚Konfrontation’, ‚Koexistenz’ und ‚Integration’. Insbesondere Ergebnisse Jüngerer sollen vorgestellt und diskutiert (es wird voraussichtlich wieder Reisestipendien für Studierende geben), neue Fragen formuliert und weiterführende Wege gewiesen werden. In drei Sektionen soll dies geschehen, an konkreten Beispielen entfaltet, so daß sich im Gesamtprogramm etwa folgender Ablauf ergibt:

    Samstag, 25. September

    Abendvortrag (z.B. zu Hof und Stadt insgesamt in kunstgeschichtlicher Sicht, oder zu Halle)

    Empfang

    Sonntag, 26. September Exkursion

    Montag, 27. September

    Vormittags (4 Vorträge) und Nachmittags (4 Vorträge)

    I. Architektur und Infrastruktur

    Mögliche Themen:

    • Stadt(-entstehung) durch Residenz, Residenz(-entstehung) durch Stadt
    • Funktionen der Stadt für Fürst, Hof und Herrschaft
    • Warum hier und nicht dort? Die Frage nach den Motiven der Standortwahl
    • Stadtplanung in Residenzstädten
    • Grenzen durch Zeichen setzen: Die symbolische Abgrenzung von städtischer und höfischer Sphäre
    • Fast ein Schloß – fast ein Bürgerhaus: Imitation und Angleichung höfischer und bürgerlicher Baukunst
    • Ein jeder in seiner Kirche? Funktion und Lage von Schloß- und Stadtkirchen
    • Die Stadt als Festung, die Festung gegen die Stadt

    Dienstag, 28. September

    Vormittags (4 Vorträge):

    II. Wirtschaft und Gesellschaft

    Mögliche Themen:

    • Von Steigerung und Verfeinerung der Nachfrage: Der Hof als Konsument
    • Die Hofwirtschaft als Konkurrent städtischer Handwerke und Gewerbe
    • Gehen, wohin es sich lohnt: Migration in Residenzstädten
    • Soziale Vernetzung oder soziale Abgrenzung von Hof und Bürgerschaft – Bürgerrechtserwerb, Heiratspolitik, Patenschaften und Patronage in Residenzstädten?
    • Eliten des Hofes – Eliten der Stadt
    • Aufstieg und Abstieg: Alte und neue Karrierechancen in Residenzstädten

    Nachmittags (4 Vorträge):

    III. Politik und Verwaltung

    Mögliche Themen:

    • Politische Strategien der Stadt gegen Residenzbildung, politische Strategien zur Durchsetzung von Residenzbildung
    • Das Werben um das Hoflager: Städtische "Standortpolitik" in Mittelalter und Früher Neuzeit
    • Bürgerliche Autonomie und fürstlicher Herrschaftsanspruch
    • Zerstörungen: Nach dem Sieg der Stadt, nach dem Sieg des Fürsten
    • Die Verwaltung des Hofes, die Verwaltung der Stadt

    Werner Paravicini (Paris) Andreas Ranft (Halle)


    Der Hof und die Stadt / La Cour et la Ville

    Konfrontation, Koexistenz und Integration im Verhältnis von Hof und Stadt
    in Spätmittelalter und Früher Neuzeit

     

    9. Symposium der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen

    in Zusammenarbeit mit der Historischen Kommission für Sachsen-Anhalt, dem Institut für Geschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Deutschen Historischen Institut Paris

    Halle an der Saale, 25.-28. September 2004

    Programm

    Stand: 29. April 2004

    Samstag, 25. September

    15 h 30 Stadt- und residenzgeschichtlicher Rundgang durch Halle

    Öffentlicher Abendvortrag (Bürgersaal)

    18 h 00 Begrüßungen (Vertreter von Dynastie/Kirche, Land, Stadt, Universität, Vors.)

    18 h 30 Ulrich Schütte (Marburg), Militär, Hof und urbane Topographie. Albrecht Dürers Entwurf einer königlichen Stadt aus dem Jahre 1527

    19 h 30 Empfang durch die Stadt und individuelles Abendessen

    Sonntag, 26. September: Exkursion

    8 h 00 Abfahrt Halle

    Voraussichtliche Stationen: Merseburg, Bernburg und Naumburg mit gemeinsamem Mittagsmahl unterwegs

    ca. 19 h 00 Ankunft Halle / ca. 20.00 Uhr gemeinsames Essen im Restaurant Hofbeisel, Bergstr. 7 in Halle (nicht Teil der Exkursion).

    Zur PDF-Datei Exkursionsprogramm

    Montag, 27. September (Alte Aula/ Löwengebäude Universitätsplatz)

    9 h 00 Begrüßung (Stadt/Universität, Vors.)

    9 h 15 Werner Paravicini (Paris), Einführung

    9 h 30 Jörg Wettlaufer (Kiel), Zwischen Konflikt und Symbiose. Überregionale Aspekte der spannungsreichen Beziehung zwischen Hof und Stadt im späten Mittelalter und in der frühen Neuzeit.

    1. Nach dem Sieg: Stadt und Hof als Gewinner und Verlierer

    10 h 00 Matthias Meinhardt (Halle), Chancengewinn durch Autonomieverlust? Sächsische und anhaltische Residenzstädte im Spannungsfeld zwischen fürstlichem Gestaltungswillen und politischer Selbstbestimmung

    10 h 30 Michael Scholz (Potsdam), "... da zoge mein herre mit macht hinein ...". Die Stadt Halle nach der Unterwerfung durch den Erzbischof von Magdeburg 1478

    11 h 00 Pause

    11 h 30 Joachim Schneider (Würzburg), Nach dem Sieg des Bischofs: Soziale Verflechtungen der Würzburger Ratsfamilien mit dem bischöflichen Hof um 1500.

    12 h 00 Pierre Monnet (Paris), Le cas de Francfort: une ville "capitale" sans cour est-elle possible à la fin du Moyen Age ?

    12 h 30 Diskussion

    13 h 30 individuelles Mittagessen

    2. "Krieg der Zeichen"? Die symbolische Besetzung des öffentlichen Raumes
    durch Stadt und Hof (1)

    15 h 00 Arnd Reitemeier (Kiel), Hof und Pfarrkirche der Stadt

    15 h 30 Renate Kohn (Wien), Stadtpfarrkirche und landesfürstlicher Dom. Der Interpreationsdualismus der Wiener Stephanskirche

    16 h 00 Pause

    16 h 30 Jörg Martin Merz (Augsburg), Öffentliche Denkmäler zwischen städtischer und höfischer Repräsentation

    17 h 00 Patrick Boucheron (Paris), La cour, la ville, l‘espace public. Guerre des signes et dispute des lieux dans le Milan du XVe siècle

    17 h 30 Diskussion

    21.00 Uhr Sitzung der Resdenzen-Kommission

    Dienstag, 28. September (Alte Aula)

    2. "Krieg der Zeichen"? Die symbolische Besetzung des öffentlichen Raumes
    durch Stadt und Hof (2)

    9 h 00 Guido von Büren (Jülich), Der Ausbau Jülichs zu einer Residenzstadt des Herzogtums Jülich-Kleve-Berg in der Mitte des 16. Jahrhunderts

    9 h 30 Harriet Rudolph (Trier): Fürstenhof und Residenzstadt als Gastgeber. Die Kaiserbesuche von 1575 und 1617 in der kursächsischen Residenz Dresden (Kurzreferat)

    9 h 45 Barbara Uppenkamp (Hamburg), Die Wolfenbüttler Ratswaage im Jahre 1602: Ein Streit um das Nützliche und das Schädliche, über Schönheit, Neuerung und Tradition (Kurzreferat)

    10 h 00 Wolfgang Wüst und André Krischer (Erlangen/Köln), CEREMONALIA AUGUSTANA ET COLONIENSES. Visualisierungen fürstlicher Herrschafts- und reichsstädtischer Autonomieansprüche in Augsburg und Köln

    10 h 30 Diskussion

    11 h 00 Pause

    3. Stadtgesellschaft - Hofgesellschaft: Spannungen und Verflechtungen

    11 h 30 Sybille Schröder (Berlin), Luxusgüter aus London. Die Stadt und ihr Einfluß auf die materielle Kultur am Hof Heinrichs II. von England

    12 h 00 Andreas Sohn (Paris), Paris als Festung. Zu Architektur und Infrastruktur der französischen Hauptstadt im Hohen Mittelalter

    12 h 30 Claude Gauvard (Paris), La ville de Paris et les cours royales et princières à la fin du moyen âge: une source de conflits ?

    13 h 00 Diskussion

    13 h 30 individuelles Mittagessen

    15 h 00 Ulf Christian Ewert (Chemnitz), Fürstliche Standortpolitik und städtische Wirtschaftsförderung. Eine ökonomische Analyse des Verhältnisses von Hof und Stadt im vormodernen Europa

    15 h 30 Christian Schneider (Heidelberg), Eliten des Hofes - Eliten der Stadt. Identitätsbewußtsein, Lebensweisen und Repräsentationsformen stadtbürgerlicher und höfischer Eliten im literarischen Leben Wiens zur Zeit Herzog Albrechts III. (1365-1395)

    16 h 00 Pause

    16 h 30 Christian Hesse (Bern), Städtisch-bürgerliche Eliten am Hof. Die Einbindung der Residenzstadt in die fürstliche Herrschaft

    17 h 00 Marc von der Höh (Halle), Das Spiel der Ressourcen. Stadt und Hof in der Grafschaft Stolberg/Harz im 15. und 16. Jahrhundert

    17 h 30 Diskussion

    18 h 30 Andreas Ranft (Halle), Zusammenfassung

    20 h 00 Gemeinsames Abendessen


    Praktische Informationen


    Organisation der Veranstaltung Arbeitsstelle Kiel: Dr. Jörg Wettlaufer

    Organisation der Veranstaltung Universität Halle: Dr. Matthias Meinhardt / Dr. Marc von der Höh / Gerrit Deutschländer

    Nach der Exkursion am 26.09.04 bieten wir an, um 20.00 Uhr gemeinsam im Restaurant Hofbeisel, Bergstraße 7, 06108 Halle (Saale) essen zu gehen. Dort sind Plätze für uns reserviert. Eine Voranmeldung ist nicht aber nicht notwendig. Einen Orientierungsplan zur Lage der Gaststätte finden Sie hier. Auf der Homepage können Sie sich schon einen Eindruck vom Lokal verschaffen.

    Achtung! Aufgrund von Bauarbeiten am Gleiskörper zwischen Leipzig und Halle gibt es Fahrplanänderungen der Deutschen Bahn. Nähere Informationen und einen Streckenfahrplan finden Sie hier. Den für den Regionalverkehr gültigen Fahrplan (auch Leipzig Flughafen - Halle HBF können Sie hier Zum Fahrplan einsehen. Dazu gibt es weitere Erklärungen im PDF-Format.
    Halle-Tourist e.V., Marktplatz, Roter Turm, 06108 Halle (Saale), Fon und Fax: 0345/472330

    Anfahrt und Stadtpläne Halle und Plan des Universitätsplatzes  /  Städteverlag: Stadtplan, Anreise, Routenplanung, Zugauskunft, Wetter .

    Orientierungsplan Halle
    Legende:
    1 - Universitätsplatz mit dem Löwengebäude. Dort findet die Tagung am 27. und 28. September statt.
    2 - Stadthaus mit dem Bürgersaal. Dort findet am Samstag die Eröffnungsveranstaltung statt.
    7 - Restaurant Hofbeisel, Bergstr. 7, Halle (nach der Exkursion am Sonntagabend).

    Das Tagungshotel: Dorint Charlottenhof Halle Dort stehen unter dem Stichwort "Symposium Residenzen-Kommission" noch eine begrenzte Zahl weiterer Zimmer zum Preis von 82,- Euro/Nacht für die Zeit vom 26.-28. September zur Verfügung. Bitte setzen Sie sich ggf. mit Frau Gabriele Hillen vom Dorint-Hotel in Halle unter der Telefonnummer 0345-2923606 in Verbindung.

  • Menue von:
    Milonic Web Menus
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