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MITTEILUNGEN DER RESIDENZEN-KOMMISSION (MRK)

Mitteilungen der Residenzen-Kommission


RESIDENZENFORSCHUNG

Herausgegeben von der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
in Zusammenarbeit mit dem Thorbecke Verlag, Stuttgart

In der wissenschaftlichen Schriftenreihe "Residenzenforschung" der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen finden Sammelbände und Monographien zur Erforschung der fürstlichen Residenzbildung und der Höfe im spätmittelalterlich-frühneuzeitlichen Europa Aufnahme. Untersuchungsgegenstand ist der Vorgang der Veränderung der Herrschaftsausübung von der Reiseherrschaft zur Residenzherrschaft im spätmittelalterlichen deutschen Reich. Da sich aber gerade das 16. Jahrhundert oftmals als entscheidende Phase der Residenzbildung erweist, wird der Untersuchungsrahmen oft bis in das beginnende 17. Jahrhundert ausgedehnt. Die Reihe dient somit der Publikation von Studien zur frühen Hof- und Residenzbildung des späten Mittelalters und der Neuzeit im Deutschen Reich, steht aber auch der Behandlung außerdeutscher Beispiele offen.

Richtlinien für die Manuskripterstellung finden sie hier.


Erschienen sind (in dieser Reihenfolge auch aufgeführt!):

Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 1 Peter Johanek (Hg.)
Vorträge und Forschungen zur Residenzenfrage
196 Seiten mit 17 Abb., 17 x 24 cm, Leinen,
DM 58.-, sFr. 52.50, öS 423.-
ISBN 3-7995-4501-8

Mit diesem Buch eröffnet die Göttinger Akademie der Wissenschaften eine Reihe, die sich mit den fürstlichen Residenzen im spätmitelalterlichen und frühneuzeitlichen Europa befaßt. Die hier vereinten Beiträge behandeln wesentliche Aspekte der Residenzenbildung und präsentieren verschiedene methodische Zugänge zum Thema. Die Verfasser diskutieren terminologische Probleme und untersuchen an ausgewählten Beispielen politische Zentren in deutschen Territorien. Sie erörtern die besonderen Merkmale der Reise- und Residenzherrschaft und das Verhältnis des Landesherrn zum Residenzort.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 2 Kurt-Ulrich Jäschke
Nichtkönigliche Residenzen im spätmittelalterlichen England
344 Seiten mit 32 Abb., 17 x 24 cm, Leinen, DM 94.-, sFr. 85.50, öS 686.-
ISBN 3-7995-4503-4

Wer sich einen Eindruck von den englischen Landsitzen der Neuzeit verschafft und ihre mittelalterlichen Vorgänger dabei berücksichtigt, gewinnt die Überzeugung, daß man auch während des Spätmittelalters in England fürstlich zu residieren wußte. Kurt-Ulrich Jäschke untersucht fürstentumsähnliche Gebilde auf den Britischen Inseln mit ihren jeweiligen Zentren und bespricht die vielfältigen Aufgaben, die ein Adelshof zu erfüllen hatte: als Repräsentationsstätte des Machthabers und Sitz der Verwaltung, aber auch als Ort der Gastlichkeit und des Vergnügens. Darüber hinaus erörtert er die verfassungsrechtlichen Grundlagen der Residenzen im Rahmen des Königreichs England und diskutiert die Bedeutung des englischen Wortes "residence". Das Buch ist mit zahlreichen Grundrißzeichnungen ausgestattet, welche die Argumentation des Verfassers erläuternd begleiten.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 3 Konrad Amann
Die landesherrliche Residenzstadt Passau im spätmittelalterlichen Deutschen Reich,
312 Seiten mit 10 Abb., 17 x 24 cm, Leinen,
DM 108.-, sFr 96.-, öS 788.-
ISBN 3-7995-4502-6

Als eines der flächenmäßig größten Bistümer ist Passau als Hochstift gleichwohl eher zu den kleineren im Reich zu zählen. Die Bewältigung der Diözesanverwaltung einerseits und des landesherrlichen Hochstifts andererseits im Rahmen einer sich im späteren Mittelalter herausbildenden Bestrebung zur Residenz ist das zentrale Thema der Untersuchung. Als Ergebnis der Arbeit rücken historische und historiographische Aspekte in den Vordergund. Passau weist dabei einige im Vergleich zu anderen Residenzen gewichtige Abweichungen auf, so zum Beispiel besonders eine frühzeitige, dann aber wenig intensivierte Kanzleitätigkeit. Der zweite Teil der Arbeit beschäftigt sich mit der Darstellung Passaus im Übergang von einer mittelalterlichen Bischofsstadt zu einer frühneuzeitlichen fürstbischöflich-landesherrlichen Residenzstadt.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 4 Dieter Kerber
Herrschaftsmittelpunkte im Erzstift Trier,
473 Seiten mit 10 Abb., 17 x 24 cm, Leinen,
DM 118.-, sFr. 105.-, öS 861.-
ISBN 3-7995-4504-2

Band 4 der Schriftenreihe "Residenzenforschung" befaßt sich mit der Ausbildung von Herrschaftsmittelpunkten im spätmittelalterlichen Erzstift Trier. Keimzelle des Territoriums und Sitz der Erzbischöfe war die antike Kaiserstadt Trier. Seit dem 14. Jahrhundert entwickelte sich im Schwerefeld des 1018 an das Erzstift Trier gelangten Königshofs Koblenz ein weiterer Stützpunkt der Herrschaft. Das Interesse der Erzbischöfe und Kurfürsten verlagerte sich aus der Kathedralstadt heraus, und vermehrt wurden die Orte Pfalzel und Koblenz sowie die Burg Ehrenbreitstein zu bevorzugten Aufenthaltsorten. Dementsprechend hat der im Mittelpunkt der Arbeit stehende Erzbischof Johann von Baden (1456-1503) die Burg Ehrenbreitstein und die Stadt Koblenz als Aufenthaltsorte bevorzugt, gefolgt von Pfalzel und Trier. Die Analyse der Regierungs-, Verwaltungs- und Behördenorganisation bestätigt diese Beobachtung, da die wichtigsten Institutionen ihren Standort in den beiden Zentren an der Moselachse hatten, wobei Koblenz und vor allem Ehrenbreitstein die weitaus größere Bedeutung zukam. Dort fanden der Erzbischof und sein Hof alle Voraussetzungen zur Ausbildung eines repräsentativen Herrschaftsmittelpunktes vor.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 5 Werner Paravicini (Hg.)
Alltag bei Hofe. 3. Symposium der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen,
274 Seiten mit 1 Abb., 17 x 24 cm, Leinen, DM 84.-, sFr 76.-, öS613.-
ISBN 3-7995-4505-0

Dreizehn Autoren aus fünf Ländern beschreiben wie das Leben bei Hofe beschaffen war, stellen die Frage nach dem Unterschied von engerem Haushalt und weiterem Hof und versuchen im europäischen Vergleich, hinter die glänzende Fassade der Feste zu schauen. Sie tun dies, nicht nur weil die Residenzen-Kommission der Göttinger Akademie sie in die alte Residenz Ansbach eingeladen hatte, sondern weil der Hof in Alteuropa die schlechthin wichtigste und mächtigste soziale Konfiguration war, deren Kenntnis sich immer mehr als der Schlüssel zum Verständnis der vordemokratischen Gesellschaften herausstellt.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 6 Werner Paravicini (Hg.)
Zeremoniell und Raum
4. Symposium der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen,
Potsdam, September 1994, 330 Seiten mit 43 Abb., 17 x 24 cm, Leinen,
DM 108.-, sFr. 96.-, öS 788.- ISBN 3-7995-4506-9

Wenn zutrifft, daß veränderte gesellschaftliche Beziehungen räumliche Folgen haben, und umgekehrt, dann sollten Historiker und Kunsthistoriker, von sozialer Theorie erleuchtet, das Gespräch miteinander aufnehmen. Dies geschah auf dem vierten Symposium der Residenzen-Kommission der Göttinger Akademie 1994 in Potsdam. Beobachtet wurden höfische Entwicklungen vom 12. bis zum 16. Jahrhundert, nicht nur im alten Reich, sondern auch in Dänemark und England, Burgund und Frankreich, Mallorca und Italien, an der Kurie in Avignon und in Rom, und sogar in Rhodos. Die Ergebnisse der internationalen Tagung liegen nunmehr gedruckt vor: Zeremoniell und Raum stehen in einem evidenten, zuweilen schwer zu rekonstruierenden Verhältnis, das früh ausgebildet ist und sich doch stets wandelt.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 7 Michael Scholz
Residenz, Hof und Verwaltung der Erzbischöfe von Magdeburg in Halle in der 1. Hälfte des 16. Jahrhunderts
392 Seiten mit 8 Abb., 17 x 24 cm, DM 116.-, sFr. 103.-, öS 847.- ISBN 3-7995-4507-7

Der Autor untersucht am Beispiel der erzbischöflich-magdeburgischen Stadt Halle an der Saale die Entstehung und Entwicklung einer Residenz am Übergang vom Mittelalter zu Neuzeit - eine Entwicklung mit einer Reihe von Faktoren, die "Modernität" im 16. Jahrhundert ausmachten. Besondere Berücksichtigung finden dabei baugeschichtliche Fragestellungen, Aufbau und Funktion des berühmten hallischen Reliquienschatzes, aber auch die Frage nach einem Zusammenhang zwischen dem repräsentativen Residenzaufbau und den Bemühungen Albrechts um eine (altgläubige) Kirchenreform. Daneben finden aber auch verfassungs- und sozialgeschichtliche Fragen Beachtung, etwa bei der Betrachtung der Hof und Zentralverwaltung des Erzstiftes Magdeburg an der Wende vom 15. zum 16. Jahrhundert. Untersuchungen des Itinerars der Erzbischöfe zwischen 1476 und 1545 zeigen den Übergang von der Reise- zur Residenzherrschaft, tragen aber auch zur Differenzierung des geläufigen Bildes bei.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 8 Johann Kolb
Heidelberg - Die Entstehung einer landesherrschaftlichen Residenz im 14. Jahrhundert
224 Seiten mit 11 Abb., 17 x 24 cm, DM 88.-, sFr. 80.-, öS 642. ISBN 3-7995-4508-5.

Am Beispiel Heidelbergs untersucht der Autor die Herausbildung einer weltlichen Fürstenresidenz im späten Mittelalter. Dabei erfolgt die Untersuchung der Residenzentwicklung nicht deskriptiv, sondern geht vielmehr von der Funktion der Stadt für die Herrschaft über das Territorium aus. Entsprechend wird die Residenz aufgefaßt als Ort der Herrschaftsausübung sowohl durch den Fürsten selbst als auch durch einen Herrschaftsapparat, an den in zunehmendem Maße herrscherliche Aufgaben delegiert werden. Davon ausgehend leiten allgemeine methodische Vorüberlegungen, in denen ein Modell für die Untersuchung einer Residenz vorgeschlagen wird, die Arbeit ein. Itinerar-Analysen zeigen, daß sich in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts unter Ruprecht I. die entscheidende Phase der Residenzbildung im kurpfälzischen Territorium vollzog. Dabei wird nicht nur festgestellt, daß immer mehr Urkunden den Ausstellungsort Heidelberg trugen, sondern auch, daß die Anzahl der dort bei einem Aufenthalt des Herrschers ausgestellten Stücke zunahm. Die Beschreibung der formalen Struktur des kurpfälzischen Hofes in Heidelberg ist begrenzt durch die für diesen Zeitraum der kurpfälzischen Geschichte problematische Quellenlage. Immerhin konnten zahlreiche Fakten aus den vorhandenen Beständen herausgefiltert werden, die in Umrissen ein Bild des Hofpersonals und der materiellen Versorgung erkennen lassen. Seit späresikom1ens 1380 gab es am kurfürstlichen Hof eine bruderschafft dez hofgesindes. Ausführlich werden die Personen und Institutionen dargestellt, an die durch den Fürsten herrscherliche Machtbefugnisse und administrative Aufgaben delegiert wurden: Hofbeamte, Rat, Finanzverwaltung, Kanzlei. Zu betonen ist die Wechselwirkung zwischen zunehmenden Aufenthalten Ruprechts I. in Heidelberg und der eindeutigen Tendenz zur Ortsfestigkeit der Verwaltungsbehörden. Die zentrale Bedeutung dieses Ortes für die Ausübung der Herrschaft reflektiert nicht lediglich den Prozeß der Residenzbildung, sondern macht ihn wesentlich aus. Weitere Merkmale einer Residenz - der Ausbau der Burg und der Befestigungsanlagen, Stadterweiterungen, Kirchenbauten, Verlegung der Grablege, Gründung der Universität, fürstliche Repräsentation kommen hinzu und sind demnach weniger Ursache, sondern überwiegend Folge des vorangegangenen Funktionswandels der Stadt.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 9 Mark Mersiowsky
Die Anfänge territorialer Rechnungslegung im deutschen Nordwesten. Spätmittelalterliche Rechnungen, Verwaltungspraxis, Hof und Territorium, Stuttgart 2000, 480 Seiten, 17 x 24 cm, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag, DM 168,-, sFr 149,-, öS 1226,- ISBN 3-7995-4509-3

Die sich noch im 12. Jahrhundert ausbildende Rechnungslegung erfaßte schon im 13. Jahrhundert weite Bereiche der Landesherrschaft. Intensivierung der Geldwirtschaft, Monetarisierung der Politik und der Konkurrenzkampf der sich verdichtenden Herrschaften führten zur Durchsetzung dcs Amtsgedankens und der Rechnungslegung. Mit Hilfc von Rechnungen sicherten sich die Landesherren die weitmögliche Nutzung ihrer Ressourcen. Der Band zeichnet die allmähliche Herausbildung dieses Herrschaftsinstruments nach und zeigt seine Grenzen. Unter dem persönlichen Regiment des Landesherrn diente die Rechnungslegung bis 1450 in erster Linie zur Kontrolle der Amtsträger. Mit ihrer ersten, umfassenden Darstellung legt Mark Mersiowsky einen wichtigen Beitrag zur Verwaltungs- und Verfassungsgeschichte des mittelalterlichen Territorialstaates vor.

Aufgrund ihrer modellhaften Konzeption nimmt die Studie die frühen Stufen der Rechnungslegung umfassend in den Blick und gibt einen Gesamtüberblick der Rechnungsüberlieferung im Reich vor 1400. Intensiv behandelt sie alle Rechnungen vor 1300 im deutschen Sprachraum (Passau, Bolanden, Kärnten, Köln, Salzburg, Tirol, Bayern, Geldern und Katzenelnbogen) und stellt dabei charakteristische Überlieferungsformen heraus. Für die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts steht neben kleineren Beständen die Rechnungslegung in den Erzstiften Mainz und Trier im Mittelpunkt.

Der Untersuchung liegt im Hauptteil die flächendeckende Erfassung aller Territorialrechnungen vor 1450 in einem umgrenzten Raum zugrunde. Der hier gewählte deutsche Nordwesten umfaßt Westfalen, den Niederrhein und angrenzende Gebiete in Niedersachsen und Hessen. 225 Rechnungen von Territorien, Herrschaften und Adelsfamilien von 1277 bis 1450 werden eingehend diskutiert. Damit erschließt das Werk der Wirtschafts- und Sozialgeschichte, der Landes-, Regional- und Lokalgeschichte einen gewaltigen, weitgehend unbekannten Materialfundus. Überlieferungsverluste, Überlieferungsumstände und Überlieferungschance der Rechnungen von 1450, urkundliche und historiographische Zeugnisse zur Rechnungslegung, Verbreitung der Rechnungslegung im Territorialstaat, ihr Entwicklungsstand und Entwicklungsunterschiede werden untersucht und schließlich Rechnungslandschaften skizziert. Entstehung, Anfertigung, Abnahme und Kontrolle landesherrlicher Rechnungen sowie Betrug und Manipulation werden eingehend geschildert. Damit zeichnet der Verfasser die Entwicklung der Rechnung von der Gedächtnisstütze zum schriftgestützten Verwaltungsinstrument und die Herausbildung besonderer Verwaltungstechniken nach. Am Beispiel der Territorialrechnungen entwickelt er eine formale Typologie spätmittelalterlicher Rechnungen und arbeitet verschiedene Rechnungsgenerationen heraus.

Über die verfassungs- und verwaltungsgeschichtliche Dimension hinaus legt er damit ein Handbuch zur Diplomatik spätmittelalterlicher Territorialrechnungen vor, eine Pionierstudie zur Quellenkunde des Geschäftsschriftgutes.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Bd. 10 Holger Kruse und Werner Paravicini (Hg.)
Höfe und Hofordnungen 1200-1600. 5. Symposium der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen. Sigmaringen 5.-8. Oktober 1996, Sigmaringen 1999. 544 Seiten mit 27 Abb., Leinen, DM 158,-, sFR 140,-, öS 1153,- ISBN 3-7995-4510-7.

Der Band vereint 27 Beiträge eines 1996 in Sigmaringen veranstalteten Kolloquiums, auf dem zum ersten Male überhaupt vergleichend westeuropäische und deutsche Hofordnungen des Späten Mittelalters und der Frühen Neuzeit behandelt wurden. Dabei scheinen Gemeinsamkeiten ebenso deutlich auf wie Unterschiede. Hofordnungen sind zunächst ein Symptom des Übergangs von der mittelalterlichen Form des Fürstenhofs zur rationelleren, stärker administrativ bestimmten Form der Frühen Neuzeit. Sie stellen den Versuch dar, durch schriftliche Fixierung "Ordnung" in ein gewachsenes Sozialgefüge, wie es der Hof bzw. der Haushalt eines Herrschaftsträgers war, zu bringen. Auffallend ist, daß Hofordnungen sowohl im Westen als auch im Reich zunächst vereinzelt - zumeist in als krisenhaft empfundenen Situationen - entstanden. Im Reich waren sie oft das Ergebnis von Verhandlungen zwischen Fürst und Ständen oder Räten. Erst allmählich verfestigte sich die Form in einem solchen Maße, daß Hofordnungen schließlich geradezu zum Ausweis eines "ordentlichen", d.h. geordneten Hofes werden konnten. Dabei fand man jedoch an den meisten Höfen sehr individuelle Regelungen, die sich in dem breiten Spektrum der als Hofordnungen bezeichneten Texte spiegeln.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Bd. 11 Jan Hirschbiegel und Werner Paravicini (Hg.)
Das Frauenzimmer. Die Frau bei Hofe in Spätmittelalter und Früher Neuzeit. 6. Symposium der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen. Dresden 26.-29. September 1998, Suttgart 2000, 17 x 24 cm, 458 S., Leinen, mit farbigem Schutzumschlag, 128,- DM, ISBN: 3-7995-4511-5

Die Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen veranstaltete im Herbst 1998 in Dresden in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Historischen Institut Paris, dem dortigen Sonderforschungsbereich 537 »Institutionalität und Geschichtlichkeit« und dem Archäologischen Landesamt des Freistaates Sachsen ihr 6. Symposium. Diesmal galt die Aufmerksamkeit dem »Frauenzimmer«, der »Chambre des Dames« an den Höfen des späten Mittelalters und der frühen Neuzeit, vor allem des Reiches, wobei die Grenzen des sowohl sozial- als auch baugeschichtlich verstandenen Begriffs vielfach neu bestimmt wurden. Der vorliegende Band vereint 24 Beiträge aus der Perspektive verschiedener historischer Disziplinen. Es ist nicht die höfische Frau als Herrin und Fürstin allein, die im Mittelpunkt des Interesses steht, sondern es sind die Frauen bei Hofe insgesamt, was bislang kaum einmal geschehen ist. Ihre Stellung in der Topographie von Hof und Residenz, ihre Macht und Ohnmacht, ihre Aufgaben und Reservate und die Frage von Ordnung und Transgression im Geschlechterverhältnis bis hin zur in Briefen erstaunlich frei bekannten Sexualität werden untersucht auf der Grundlage von ikonographischen, literarischen, architektonischen, historiographischen und archivalischen Zeugnissen und von Hinterlassenschaften der Sachkultur.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 12 Liliane Châtelet-Lange
Die Catharinenburg, Residenz des Pfalzgrafen Johann Casimir von Zweibrücken. Ein Bau der Zeitenwende 1619-1622, Stuttgart 2000, 17 x 24 cm, 239 S., Leinen, mit farbigem Schutzumschlag, 84,- DM, ISBN: 3-7995-4512-3.

Die Catharinenburg im nördlichen Elsaß, benannt nach der Schloßherrin, der Schwester des schwedischen Königs Gustav Adolf, war für kurze Zeit Residenz eines der zahlreichen Zwergterritorien des Alten Reiches. Die anspruchsvolle Anlage erklärt sich aus dem Bestreben des Bauherrn, seiner Gemahlin, der Schwester des schwedischen Königs Gustav Adolf, ein standesgemäßes Haus zu bieten, wobei der weitgereiste und weltläufige Fürst die Rolle des planenden und ausführenden Architekten übernahm. Die architektonische Gestalt - eine Synthese aus älterer deutscher Tradition und neuesten französischen Baugedanken der Zeit Heinrichs IV. - übertraf den letzten zeitgenössischen Bau im Reich, das Schloß Aschaffenburg, an Modernität und antizipierte Formen, die erst Ende des Jahrhunderts wieder aufgegriffen wurden. Um 1750 vollständig abgetragen, läßt sich die Catharinenburg ebenso wie ihre sehr unterschiedlichen Vorentwürfe durch eine wohl einmalig reiche Sammlung von Hunderten von Bauzeichnungen und Bauanweisungen von der Hand des Bauherrn fast vollständig rekonstruieren. Obwohl die Planung allein von dem allerdings architekturkundigen Bauherrn ausgeführt wurde, entstand ein repräsentativer Bau, der an innovativer Kraft die Vorgängerbauten der letzten Jahrzehnte, selbst das nur wenig ältere Schloß in Aschaffenburg, in den Schatten stellte. Grundriß und Bauvolumen, auch Teile der Raumdisposition orientierten sich deutlich am französischen Schloßbau, ohne dabei auf traditionelle deutsche Elemente ganz zu verzichten. In ihren modernsten Formen nahm die Catharinenburg bereits barocke Konzeptionen vorweg, die sich erst in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts durchsetzen sollten. In Schweden schließlich, wohin der pfalzgräfliche Bauherr 1622 geflüchtet war, baute dieser zwei weitere, der Catharinenburg eng verwandte Schlösser, die dann eine breite Nachfolge fanden.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 13 Werner Paravicini und Jörg Wettlaufer (Hg.)
Erziehung und Bildung bei Hofe. 7. Symposium der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Celle und dem Deutschen Historischen Institut Paris, Celle, 23. bis 26. September 2000, Stuttgart 2002, 17 x 24 cm, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag, 277 Seiten, 15 Abb., 49,- EUR.

Wie Könige, Fürsten, Herren im Mittelalter auf ihre standesgemäßen Aufgaben vorbereitet und mit einer entsprechenden Ausbildung versehen wurden, war Gegenstand des 7. Symposiums der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen im September 2001. Zentrale Themen der Tagung waren die Untersuchung der Erziehung junger Adeliger bei Hofe und die Vermittlung des für die spätere öffentliche Rolle notwendigen Wissens im späten Mittelalter. Als Leitfragen dienten die Antonyme "sozialer Wandel oder soziale Reproduktion", "Konkurrenz oder Symbiose des geistlichen und weltlichen Wissens" sowie "Tradition oder Innovation" bei Hofe. Mit Blick auf diese drei Begriffspaare stellen dreizehn Autoren aus Frankreich, Deutschland, Tschechien und Österreich ihre Forschungsergebnisse zu Erziehung, Bildung und Wissen bei Hofe vor. Die Referate erfassen die Zeitspanne vom 12. bis zum beginnenden 18. Jahrhundert und behandeln die Höfe von Spanien bis Böhmen.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 14 Karl-Heinz Spiess, Cordula Nolte, Gunnar Werlich (Hg.)
Principes. Dynastien und Höfe im späten Mittelalter. Interdisziplinäre Tagung des Lehrstuhls für Allgemeine Geschichte des Mittelalters und Historische Hilfswissenschaften in Greifswald in Verbindung mit der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen vom 15.-18. Juni 2000, Stuttgart 2002, 17 x 24 cm, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag, Thorbecke, 447 Seiten, zahlr., teils farb. Abb., 49,- EUR.

Fürsten und Höfe vornehmlich im spätmittelalterlichen Reich stehen im Mittelpunkt der Untersuchung dieses Buches. Sozialgeschichtlich und vergleichend ausgerichtete Studien zu politisch und gesellschaftlich führenden Fürsten gelten nach wie vor als ein Forschungsdesiderat. Der vorliegende Band möchte dazu beitragen, diese Lücke zu füllen. Nach einem stärker verfassungsgeschichtlich orientierten Auftakt ist der Hauptteil sozialgeschichtlich ausgerichtet, zugleich belegen zwei kunsthistorische Beiträge, wie fruchtbar ein interdisziplinärer Zugang auf die Thematik sein kann. Ein dritter Teil läßt sich mit den Stichworten "Erinnerungskultur" und "Herrschaftsrepräsentation" umschreiben. Von den reichsfürstlichen Dynastien werden HAbsburg, Wittelsbach, Hohenzollern und Henneberg ausführlich behandelt. Über das Reich im engeren Sinne hinaus weisen die Beiträge zu den schlesischen Fürsten, zum französischen Königshof und zu Burgund sowie zu den Gonzaga. Insgesamt liefern die 16 Beiträge dieses Bandes ein Vielzahl von neuen Einsichten in ein derzeit intensiv diskutiertes Forschungsfeld.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 15,1 und 15,2 Werner Paravicini (Hg.)
Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch, im Auftrag der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hg. von Werner Paravicini, bearb. von Jan Hirschbiegel und Jörg Wettlaufer, 2 Bde., Ostfildern 2003, 17 x 24 cm, XXIII + 915 + 721 Seiten, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag. 160,- Euro.

Zum Inhalt:

Das dynastisch-topographische Handbuch ist das erste von drei Handbüchern: Ein Band "Bilder und Begriffe" und ein Quellenband werden folgen. Es stellt mit Hilfe von 200 Autoren aus dem In- und Ausland erstmals in fast 600 Einzelartikeln die Höfe und Residenzen des spätmittelalterlichen Reiches vor und nimmt dabei die verfassungsgeschichtliche Realität des Heiligen römischen Reiches deutscher Nation um 1500 und der Wormser Reichsmatrikel von 1521 zur Grundlage. Der behandelte Zeitraum erstreckt sich dann vom Beginn des 13. Jahrhunderts bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges. Ausgehend von den während dieser Zeit herrschenden Dynastien werden alle geistlichen und weltlichen Reichsfürsten(tümer) mit ihren Höfen und Residenzen unter Einschluß der Könige von Philipp (1198-1208) bis Ferdinand III. (1637-57) erfaßt, wobei das vorrangige Ziel die Wiedergabe des aktuellen Forschungsstandes ist. Zum ersten Mal werden Familien und Orte in einem umfassenden Nachschlagewerk in dieser Weise miteinander verbunden.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 16 Volker Hirsch
Der Hof des Basler Bischofs Johannes von Venningen (1458-1478). Verwaltung und Kommunikation, Wirtschaftsführung und Konsum, Ostfildern 2004, 17 x 24 cm, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag.

Zum Inhalt:

Auf der Grundlage einer systematischen Erfassung der Rechnungsüberlieferung zeichnet der Verfasser ein klares Bild vom Leben und Arbeiten an einem kleineren geistlichen Fürstenhof des späten Mittelalters. Dabei werden Zustände und Verhältnisse ebenso beleuchtet wie die Aufgaben der den Hof bildenden Personen. Aus einer Vielzahl von aus den Quellen erhobenen Sachdetails schöpfend, aber ohne der Materialfülle zu erliegen, gibt die exemplarische Arbeit Gelegenheit, verbreitete Pauschalurteile über das Spätmittelalter und die Lebensweisen seines Adels zu überprüfen.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 17 Jan Hirschbiegel & Werner Paravicini (Hg.)
Der Fall des Günstlings. Hofparteien in Europa vom 13. bis zum 17. Jahrhundert. Ostfildern 2004, 531 Seiten, 20 s/w Abb., 17 x 24 cm, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag. 64.- Euro.

Zum Inhalt:

Der »Fall des Günstlings« hat eine fruchtbare Doppelbedeutung und meint einerseits den Fall als Vorkommnis und andererseits den Fall als Sturz. Was wie eine Fehlentwicklung, wie ein Versagen der Institution aussieht, ist deren Funktionieren selbst, so will es scheinen: Wenn jeder Günstling früher oder später fällt, sagt dies etwas über die Struktur von Herrschaft und Gesellschaft in der alteuropäischen Monarchie aus. Und wenn man die Gründe erkannt hat, weshalb es den Günstling gegeben hat und geben mußte, dann ist man vielleicht auch besser dagegen gewappnet, daß er wiederkommt: Unsere demokratischen Institutionen dienen ja zu nichts anderem als dem entgegenzuwirken, daß ungeregelte Gunst entsteht, unkontrollierte Netzwerke persönlicher Machtmakelei sich ausbilden, Korruption als Dienstleistung auf Gegenseitigkeit wieder aufsteigt. Das Thema wird erläutert durch den Untertitel »Hofparteien in Europa vom 13. bis zum 17. Jahrhundert«, denn jede Einzelfigur entspringt einer Hofpartei oder bildet eine solche, von Anfang an oder in Folge, ja vielleicht handelt es sich überhaupt mehr um Gruppen als um Einzelne, gibt es doch auch langlebige, sich im Wandel reproduzierende Parteien. In europäischer Perspektive wird das Thema von 23 Fachleuten in vier Sektionen behandelt, die da heißen: »Der Begriff von der Sache« – »Regieren mit Gruppen: Hofparteien« – »Schon etwas sein, erst etwas werden: Günstlingsfälle« – »Illegitime, Bilder, Künstler«. Eingerahmt werden die Beiträge von einem einführenden Problemaufriß und einer weiterführenden Zusammenfassung.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 18 Andreas Bihrer
Der Konstanzer Bischofshof im 14. Jahrhundert. Herrschaftliche, soziale und kommunikative Aspekte. Ostfildern 2005, 560 S., 17 x 23,5 cm, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag. 65.- Euro.

Die Bischofshöfe waren wichtige Zentren kirchlicher Herrschaftsausübung. Als Wahlmonarchien bildeten sie aufgrund der weitreichenden Mitbestimmungsrechte korporativ verfaßter Kommunitäten und wegen ihres hohen Grads an Institutionalität wichtige Vorformen moderner Staatlichkeit. Die Studie entwickelt erstmals ein Strukturmodel spätmittelalterlicher Bischofshöfe. Dies geschieht am Beispiel des Konstanzer Hofs der Jahre von 1306 bis 1356, dessen Fürst neben seinem im Bodenseeraum und der heutigen Ostschweiz gelegenen Hochstift das größte Bistum nördlich der Alpen regierte. Die Untersuchung verknüpft traditionelle Bischofs- und Diözesangeschichtsforschung mit modernen Fragestellungen der Hof- und der Stiftskirchenforschung.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 15 II.,1 und 15 II.,2 Werner Paravicini (Hg.)
Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Bilder und Begriffe, im Auftrag der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hg. von Werner Paravicini, bearb. von Jan Hirschbiegel und Jörg Wettlaufer, 2 Bde., Ostfildern 2005, 17 x 24 cm, 827 Seiten in 2 Bd., 287 teilw. farb. Abb., Leinen, mit farbigem Schutzumschlag, 110,- Euro, ISBN: 978-3-7995-4519-8.

Zum Inhalt:

In diesem Band werden Architektur und Organisation von Hof und Residenz in der Zeit von 1200 bis 1650 zum ersten Mal nach funktionalen Gesichtspunkten systematisch erfaßt und eingehend dargestellt. Die Begriffe sind drei funktionalen Aspekten zugeordnet: A. Versorgung und Administration; B. Repräsentation und Legitimation; C. Integration und Kommunikation. 60 Artikel mit zahlreichen Literaturangaben und Querverweisen sowie über 400 Abbildungen bilden den Stand der Forschung ab und geben zuverlässige Informationen über Struktur und Funktion von Höfen und Residenzen im späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Band 15.I, »Ein dynastisch-topographisches Handbuch «, erschien im Herbst 2003.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 19 Cornell Babendererde
Sterben, Tod, Begräbnis und liturgisches Gedächtnis bei weltlichen Reichsfürsten des Spätmittelalters. Ostfildern ca. 2005, 17 x 24 cm, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag, 44,00 Euro, ISBN: 978-3-7995-4520-4.

Ewiges Gedächtnis im Diesseits, Seelenheil im Jenseits – starb ein Familienmitglied eines Fürstengeschlechts im Spätmittelalter, galt es, diesen zwei Anforderungen gerecht zu werden. Beide Aspekte sind im Mittelalter stark miteinander verflochten und haben ein Spannungsfeld zur Folge: Zwischen kirchlichen und herrschaftlichen Bedürfnissen, die sich in der Gestaltung der Begräbnis- und Begängnisfeierlichkeiten niederschlagen konnten.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 20 Werner Paravicini & Jörg Wettlaufer (Hg.)
Der Hof und die Stadt. Konfrontation, Koexistenz und Integration in Spätmittelalter und Früher Neuzeit, Ostfildern 2006, 634 Seiten, 39 Abb, 17 x 24 cm, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag, € 79,- Euro, ISBN: 978-3-7995-4521-1.

Zum Inhalt:

Hof und Stadt - zwei miteinander konkurrierende, aber auch kooperierende Organisationsformen von Macht und Herrschaft - stellen ein Leitthema der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Geschichte dar. Dem Hof mit einem zentralen Mittelpunkt, dem Herrscher, steht die Stadt mit dem mehrköpfigen Rat gegenüber. Gleichsam als Beispiel für die unterschiedlichen Möglichkeiten der politischen Organisation von Macht weisen beide Gebilde besonders im Spätmittelalter und in der Frühen Neuzeit viele Berührungspunkte auf, die zu einem komplexen Wechselspiel von Konfrontation, Koexistenz und Integration führten.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 15 III Werner Paravicini (Hg.)
Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Hof und Schrift, im Auftrag der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hg. von Werner Paravicini, bearb. von Jan Hirschbiegel und Jörg Wettlaufer, Ostfildern 2007, 17 x 24 cm, 704 Seiten, 15 s/w und 14 Farbabbildungen, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag, 97,- Euro, ISBN: 978-3-7995-4522-8

Zum Inhalt:

Der vorliegende Band sammelt, typologisiert und kommentiert schriftliche Quellen, die im Zeitraum um 1500 an Hof und Residenz entstanden sind oder sich auf diese beziehen. So werden z.B. Akten, Amtsbücher, Auto-Biographien, Empfehlungsschreiben und Atteste, Festbeschreibungen, Futterzettel und Lehnbücher vorgestellt und durch ein Sachregister, eine chronologische Liste der vorgestellten Quellen sowie Querverweise erschlossen. Einführende Beiträge behandeln die Kommunikation bei Hofe und legen die Entstehung und Veränderung, Kontinuität und Wandel der einzelnen Textsorten dar. Der vorliegende Band schließt sich sachlich, räumlich und inhaltlich an die vorangegangenen Teile des Handbuches an und ergänzt sie mit einer Quellenkunde der höfischen Schriftlichkeit – Grundlage für jede wissenschaftliche Beschäftigung mit der dynastischen Welt Alteuropas.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 21 Gerhard Fouquet, Jan Hirschbiegel, Werner Paravicini (Hg.)
Hofwirtschaft. Ein ökonomischer Blick auf Hof und Residenz in Spätmittelalter und Früher Neuzeit. Herausgegeben von der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Ostfildern 2008, 17 x 24 cm, ca. 546 Seiten, Leinenband mit Schutzumschlag, 2 farbige Bildtafeln, erscheint am 20. Sept. 2008, ISBN: 978-3-7995-4523-5

Zum Inhalt:

Der Hof war zuallererst ein politisches Zentrum und die wichtigste Herrschaftsinstitution Alteuropas. Gleichzeitig kann er aber auch – was bislang kaum untersucht wurde – als ein Markt des sozialen Tausches beschrieben werden. Ökonomie muss dabei im weiteren Sinne verstanden werden, wurde doch mit verschiedenen Kapitalien getauscht und gehandelt, nicht nur mit Gold und Silber, sondern auch mit Ehrzuweisungen, vorteilhaften Heiraten, Länderschenkungen, Ämtern und Pensionen. Das hier wiedergegebene Symposium folgte den Spuren höfischer Wirtschaft.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 22 Oliver Auge, Gunnar Werlich, Gabriel Zeilinger (Hg.)
Fürsten an der Zeitenwende zwischen Gruppenbild und Individualität. Formen fürstlicher Selbstdarstellung und ihre Rezeption (1450-1550). Wissenschaftliche Tagung 27.-29. März 2008 im Landeskulturzentrum Schloss Salzau. Herausgegeben von der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Ostfildern 2009, 17 x 24 cm.

Zum Inhalt:

Die Zeit zwischen 1450 und 1550 lässt sich als ,Zeitalter der Fürsten‘ charakterisieren. Die Überlieferung von Quellen der höfischen Repräsentation wächst in diesem Zeitraum im Vergleich zur Vorzeit rapide. In der Historiographie sind auffallenderweise nicht wenige Fürsten dieser Epoche als ,große Fürsten‘ bzw. als ,Paradebeispiele eines Renaissancefürsten‘ bezeichnet worden. Wie das hervorgehobene Profil bestimmter Fürsten zeitgenössisch durch deren Handeln begründet war oder propagiert wurde und wie sich die historiographische Konstruktion eines ,großen‘ Fürsten vollziehen konnte, soll auf der Tagung erörtert werden. Mithin wird es um eine Ausdifferenzierung vom Gruppenbild der Fürsten über die Darstellung von ,Individualität‘ bis hin zur historiographischen ,Prominenz‘ bestimmter Fürsten gehen, also nicht zuletzt um die Entstehung und Reproduktion solcher ,Fürstenbilder‘. Dabei soll bewusst die in vielerlei Hinsicht künstliche ,Epochengrenze‘ des Jahres 1500 überschritten werden. Zunächst sollen in Querschnitten die strukturellen Bedingtheiten (Sozial-, Kultur- und Geistesgeschichte) der fürstlich-höfischen Welt in dieser Zeit erörtert werden, ehe einige Beispiele von Fürsten exemplifiziert werden. Dies fügt sich ein in das Wiederaufleben auch biographischer Ansätze in der Geschichtswissenschaft im Rahmen einer kulturgeschichtlich verstandenen Politik- und Sozialgeschichte. Die Einzelbeispiele sind dabei durchweg vor der Folie ihrer Dynastie zu betrachten.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 23 Werner Paravicini, Jörg Wettlaufer (Hg.)
Vorbild, Austausch, Konkurrenz. Höfe und Residenzen in der gegenseitigen Wahrnehmung. Herausgegeben von der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Ostfildern 2010, 17 x 24 cm.

Zum Inhalt:

Die „Société des Princes“ muß den Blick auf die Standesgenossen werfen, mit denen gleicher Rang zu halten ist, von denen man sich aber auch absetzen möchte, indem man anders ist, zugleich aber auch überlegen. Wer aber setzt die Standards, wenn nicht die übergeordnete Instanz, der wiederum man selbst sich angleichen möchte? Diesem ungemein kulturproduktiven und ausgabeträchtigen Verhalten galt die Aufmerksamkeit des 11. Symposiums der Residenzen-Kommission in Wien, dessen Tagungsakten hiermit vorgelegt werden. Ausgehend von der Frage, was diese Fürsten und Höfe voneinander wissen und wie sie voneinander wissen konnten, wird in vier thematischen Sektionen an einer Fülle von Einzelbeispielen untersucht, wie Vorbild, Austausch und Konkurrenz sich zueinander verhielten. Zwanzig Beiträge international bekannter Wissenschaftler geben Antworten auf die Fragen nach dem Wissen vom Anderen, nach dem Notwendigen und dem Entbehrlichen, nach dem Austausch zwischen Freund und Feind sowie nach den Vorbildern der Selbstdarstellung und eröffnen damit neue Forschungsfelder.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 24 Wolfgang Wüst, Gerhard Ammerer, Ingonda Hannesschläger und Jan Paul Niederkorn (Hg.) Tobias Riedl (Redaktion)
Höfe und Residenzen geistlicher Fürsten, Strukturen, Regionen und Salzburgs Beispiel in Mittelalter und Neuzeit, Ostfildern 2011, 17 x 24 cm, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag.

Zum Inhalt:

Höfe und Residenzen geistlicher Fürsten standen bis vor kurzem kaum im Fokus interdisziplinärer, geschweige denn internationaler Forschungsvorhaben. Selbst die Residenzenkommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, die in ihrem langjährigen Forschungs- und Publikationsprogramm so gut wie alle hofrelevanten Themen in Europa für das späte Mittelalter und die frühe Neuzeit recherchiert und systematisiert hat, sparte dieses Thema in der Reihe ihrer Symposien bisher aus. Erst jüngst erlebten die in der Memoria unterrepräsentierten geistlichen Staaten - mit Blick auf die nun gut 200 Jahre zurückliegende Säkularisationszäsur der Jahre 1802/03 nicht ganz überraschend - ihre Renaissance mit einer Reihe wichtiger Neuerscheinungen. An diese Ergebnisse knüpfen wir nun mit der Publikation der Salzburger Tagungsakten an.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 25 Jan Hirschbiegel, Werner Paravicini und Jörg Wettlaufer (Hg.)
Städtisches Bürgertum und Hofgesellschaft. Kulturen integrativer und konkurrierender Beziehungen in Residenz- und Hauptstädten vom 14. bis ins 19. Jahrhundert, Ostfildern 2011, 17 x 24 cm, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag.

Zum Inhalt:

25 Jahre lang hat die Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften über Hof und Residenzen gearbeitet. Jetzt will sie sich und ihre Forschungen neu orientieren. Dafür wählte sie das Thema »Bürgertum und Hofgesellschaft« aus und bat international renommierte Kollegen darum, zu ihren Entwürfen Stellung zu nehmen. Der Stoff wurde in vier Anläufen behandelt: Die Antworten sind oft überraschend und skizzieren ein Forschungsprogramm, dem eine »neue« Residenzen-Kommission in Zukunft nachgehen möchte.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 15, IV Werner Paravicini (Hg.)
Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Grafen und Herren, im Auftrag der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hg. von Werner Paravicini, bearb. von Jan Hirschbiegel, Anna Paulina Orlowska und Jörg Wettlaufer, Ostfildern 2012, 17 x 24 cm, 1827 Seiten, Leinen, mit farbigem Schutzumschlag.

Zum Inhalt:

Das vorliegende Handbuch der Grafen und Herren stellt mit Hilfe von über 130 Autoren aus dem In- und Ausland erstmals die Familien, Höfe und Residenzen des nichtfürstlichen Hochadels im spätmittelalterlichen Reich vor, also nicht nur in Deutschland in seinen gegenwärtigen Grenzen, sondern auch in Österreich, der Schweiz, in Böhmen, den Niederlanden und der Reichsromania. Es ergänzt damit das dreiteilige dynastisch-topographische Handbuch für jene zahlreichen Familien, die oft auf dem Weg in den Fürstenstand waren, ihn aber bis in die Zeit um 1500 nicht erreicht haben. Der behandelte Zeitraum erstreckt sich erneut vom Beginn des 13. Jahrhunderts bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges. Ziel ist es, Überblick zu schaffen (auch durch drei umfassende einleitende Artikel), den Kenntnisstand zu benennen und Forschungsdesiderate aufzuweisen. Im Unterschied zum dynastisch-topographischen Handbuch wurden diesmal die Artikelgruppen mit den Teilen Dynastie, Hof und Residenz zusammen in alphabetischer Reihenfolge abgedruckt. Die Residenzorte sind jedoch in einem alphabetischen Index verzeichnet. Dieser vierte Teil des Handbuchs bildet den Abschluß der Reihe "Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich", dem neben dem dynastisch-topographischen Repertorium des fürstlichen Adels Bände zu "Bildern und Begriffen" und "Hof und Schrift" vorausgegangen sind. Der fürstliche und der Dynastenadel sind damit erstmals für das gesamte Reich in seinen sozialen und topographischen Orten in systematischer Weise erschlossen.

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Band 26 Brigitte Kasten und Margarete Bruckhaus (Hg.)
Hof-, Regiments- und Ämterordnungen von Jülich-Kleve-Berg, Ostfildern 2015, 17 x 24 cm, Leinen, 944 Seiten mit zwei farbigen Karten und einer genealogischen Übersicht; mit farbigem Schutzumschlag.

Zum Inhalt:

Die Edition von Hof-, Hofämter- und Regimentsordnungen des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit ist seit längerem ein Desiderat der Forschungen zur Verwaltungs- und Finanzstruktur von fürstlichen Höfen. Es ist erkannt worden, dass es sich dabei um wertvolle Zeugnisse für die Analyse des Binnenverhältnisses zwischen dem Fürsten, seinen Familienangehörigen, den Räten und sonstigen Inhabern von Hofämtern sowie den Ständen handelt. Die Bedingungen von Herrschaft und die Abhängigkeiten von Politik und Ökonomie treten hier ebenso klar hervor wie das nicht immer reibungsfreie Zusammenwirken von Adel und städtischem Bürgertum. Die Verlagerung der Herstellung von Produkten der höfischen Lebenshaltung vom Hof weg auf das urbane Handwerk belegt, daß die Strategie der Fremdherstellung (»outsourcing«) den damaligen Wirtschaftsfachleuten durchaus bekannt war. Die Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hat mit ihrem Tagungsband »Höfe und Hofordnungen« auf die Bedeutung solcher Texte hingewiesen; das Deutsche Historische Institut in Paris gab bereits einen Großteil der burgundischen Hofordnungen heraus. Mit dem vorliegenden Band wird Ähnliches und mehr geleistet: Zusammen mit den bereits veröffentlichten klevischen Hofordnungen des 15. Jahrhunderts liegt erstmals für ein deutsches Großterritorium der gesamte Bestand der Texte der Landesarchivverwaltung Nordrhein-Westfalen, Abteilung Rheinland, ehemals Nordrheinwestfälisches Hauptstaatsarchiv Düsseldorf, bis zum Erlöschen der Dynastie im Jahre 1609 vor. Mit dem vorliegenden Band ist die Reihe abgeschlossen.

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EUROPÄISCHE REISEBERICHTE DES SPÄTEN MITTELALTERS
ANALYTISCHE BIBLIOGRAPHIEN
hgg. von Werner Paravicini

siehe auch für digitale Editionen das Portal www.digiberichte.de

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Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Teil 1, Deutsche Reiseberichte, hg. von Werner Paravicini
bearbeitet von Christian Halm, (Kieler Werkstücke Reihe D: Beiträge zur europäischen Geschichte des späten Mittelalters, Bd. 5). Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main 1994, 527 S. [2., durchgesehene und mit einem Nachtrag versehene Auflage, Frankfurt 2001] ISBN 3-631-47103-0

Zum Inhalt:

Der Band verzeichnet Reisen von 1334 bis 1531. Er betrifft den deutschsprachigen Raum, wobei nach der Herkunft gefragt wird, nicht nach dem Betreff. Erfaßt sind gedruckte (auch einige ungedruckte) Texte, zumeist Pilgerberichte ins Hl. Land und nach Santiago, dazu einige Gesandtschaftsberichte, Autobiographien, Rechnungen in deutscher und lateinischer Sprache. Sie stammen aus Deutschland, Österreich und der deutschsprachigen Schweiz, nicht jedoch aus den zum Reich gehörigen Niederlanden oder Reichsromania. Entsprechende Bände zu den Niederlanden und zu Frankreich sind in Vorbereitung. Verzeichnet werden Handschriften, Drucke und Literatur. Über Autor, Reisende, Reisegruppe und Parallelberichte werden Mitteilungen gemacht. Bei jedem Bericht steht ein vollständiges Itinerar. Mehrere Verzeichnisse, Konkordanzen, Indices erschließen diese Materialfülle, aus der Geschichte und Philologie schöpfen können. Seit fast hundert Jahren hat es kein vergleichbares Verzeichnis mehr gegeben. Aus dem Inhalt: Vorwort - Einleitung - Chronologisches Verzeichnis - Analytische Bibliographie - Literatur - Ortsnamenkonkordanz - Index der Personen und Orte - Alphabetisches Verzeichnis der Reisenden.

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Liste der Kopien, auf deren Grundlage die "Analytische Bibliographie der deutschen Reiseberichte des späten Mittelalters", Kieler Werkstücke Reihe D, Bd. 5, erstellt wurde.

Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Teil 2, Französische Reiseberichte, hg. von Werner Paravicini
bearbeitet von Jörg Wettlaufer in Zusammenarbeit mit Jacques Paviot (Kieler Werkstücke Reihe D: Beiträge zur europäischen Geschichte des späten Mittelalters, Bd. 12), Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main u.a. 1999.

Zum Inhalt:

Der zweite Teil der analytischen Bibliographie europäischer Reiseberichte des späten Mittelalters gliedert sich in einen Hauptteil sowie einen Exkurs. Im Hauptteil sind Reisen von Franzosen aus den Jahren 1300 bis 1534, die vor allem Rom, Santiago de Compostela und Jerusalem zum Ziel hatten, verzeichnet. Im Rahmen eines Exkurses werden die französischen Gesandtschaftsreisen nach Konstantinopel erfaßt, die chronologisch an den Hauptteil anschließen und bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts bearbeitet wurden. In 53 Einzelnummern werden Angaben zur Person der Reisenden, zu den Manuskripten und Drucken ihrer Berichte sowie die Itinerare zur Verfügung gestellt. Neben einer ausführlichen Bibliographie der Forschungsliteratur werden die verfügbaren Editionen genannt und schließlich auch Besonderheiten der Reise vermerkt. Mehrere Verzeichnisse und ein Orts- und Personenregister erschließen die Bibliographie. 2)Aus dem Inhalt: Analytische Bibliographie der französischen Reiseberichte des späten Mittelalters (1300-1530) sowie ein Exkurs: Analytische Bibliographie der französischen Reisenden im ottomanischen Reich in den 30er und 40er Jahren des 16. Jahrhunderts (1535-ca. 1551).

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Liste der Kopien, auf deren Grundlage die "Analytische Bibliographie der französischen Reiseberichte des späten Mittelalters", Kieler Werkstücke Reihe D, Bd. 12, erstellt wurde.

Inhaltsverzeichnis des Bandes  Inhaltsverzeichnis Teil 3, Niederländische Reiseberichte, hg. von Werner Paravicini
nach Vorarbeiten von Detlev Kraack bearbeitet von Jan Hirschbiegel (Kieler Werkstücke. Reihe D: Beiträge zur europäischen Geschichte des späten Mittelalters; Bd. 14), Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main u.a. 2000.

Zum Inhalt:

Nach den Bibliographien zu den deutschen und französischen Reiseberichten des späten Mittelalters ist nun mit dem dritten und vorerst letzten Band dieser Reihe, der die Reisenden und ihre Berichte aus den alten Niederlanden in ihren burgundischen Grenzen um 1477 behandelt, das ehemals karolingische Nordwesteuropa nahezu vollständig erfaßt. Aufgeführt werden nicht nur schriftlich überlieferte Berichte von Reisen, die vom Ende des 14. bis kurz vor Mitte des 16. Jahrhunderts unternommen wurden, sondern auch Pilgerführer und das Brügger Itinerar von 1380 sowie Berichte über fiktive oder teilweise fiktive Reisen, daneben aber auch historiographische Zeugnisse. Enthalten sind zudem Traktate, die einst denjenigen, die nicht in der Lage waren, selbst in das Heilige Land zu pilgern, eine Anleitung an die Hand gaben, diese Reise wenigstens spirituell nachzuvollziehen. Entscheidend für die Aufnahme auch solcher Schriften ist deren Bedeutung für die Quellengattung «Reisebericht» sowie ihre literatur-, kunst- und religionsgeschichtliche Relevanz. Zu jedem einzelnen Bericht und zu jeder Reise werden Angaben zu Ziel und Zeit, den Reisenden und den Autoren gemacht. Notiert sind stets sämtliche überlieferten Handschriften sowie Inkunabeln, ältere Drucke und die Textausgaben des 19. und 20. Jahrhunderts. Einschlägige Lexikon- und Handbuchartikel, Aufsätze und Monographien sind möglichst vollständig erfaßt. Itinerare zeichnen den Verlauf der einzelnen Reisen nach. Dem bibliographisch-analytischen Teil folgt ein umfangreiches Literaturverzeichnis. Erschlossen wird das gesamte Material von fünf Registern zu Handschriften, Incipits, Drucken, Personen und Orten. Aus dem Inhalt: Vorwort - Einleitung, Bearbeitungsschema - Chronologisches Verzeichnis - Analytische Bibliographie der Reiseberichte - Verzeichnisse: Allgemeines Abkürzungsverzeichnis, Literaturverzeichnis, Handschriften- und Druckkataloge (allgemein, Bibliotheken und Archive) - Register: Handschriften, Incipits, Drucke, Personen, Orte.

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