Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen
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Aktuelle Informationen

Datum:

  • Bd. 26 der Reihe Residenzenforschung "Die jülich-kleve-bergischen Hof-, Hofämter- und Regimentsordnungen 1456/1521 bis 1609" ist erschienen

    Vor kurzem ist der 26. und letzte Band der Reihe Residenzenforschung im Thorbecke-Verlag erschienen. Weitere Informationen und das Inhaltsverzeichnis zu diesem Band finden Sie auf der Publikationsseite dieser Internetpräsenz. JW

29.06.2015


  • Handbuch IV - Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich (Grafen und Herren) ist erschienen

    Vor kurzem ist der vierte und letzte Band des Handbuchs "Höfe und Residenzen im spätmittlelalterlichen Reich (Grafen und Herren)" als Band 15 - IV der Reihe Residenzenforschung im Thorbecke-Verlag erschienen. Wir möchten allen Autorinnen und Autoren sowie dem Verlag nochmals herzlich für ihre Mitarbeit danken und freuen uns, dass wir dieses Projekt, wenn auch mit einiger Verzögerung, am Ende nun doch erfolgreich abschliessen konnten. Belegexemplare sowie die Sonderdrucke (digital als PDF) wurden inzwischen schon an die Autorinnen und Autoren versendet. Weitere Informationen zu diesem Band finden Sie auf der Publikationsseite dieser Internetpräsenz. JW

26.06.2012


  • Neues Projekt: Residenzstädte im Alten Reich (1300–1800)

    Gesamtansicht von Kiel, Kupferstich, koloriert, 47,7 x 32,5 cm, aus: Georg Braun und Franz Hogenberg, Civitates orbis terrarum, Bd. 4, Köln 1588, Taf. 34.

    In einem umfassenden Zugriff wendet sich das Vorhaben der Erforschung von spätmittelalter­lichen und frühneuzeitlichen Residenzstädten zu, die zwischen dem 14. und dem frühen 19. Jahrhundert ein wichtiges Element der europäischen Urbanisierungsprozesse, der Ver­klamme­rung städtischer und adlig-höfischer Lebensformen, der Entfaltung feudaler Herr­schaft und vormoderner Staatlichkeit bildeten. Für den methodischen Ansatz des Projekts grund­legend sind zum einen die interdisziplinäre Zusammen­arbeit von Sozial- und Wirt­schafts­geschichte, Verfassungsgeschichte und Kunst­geschichte als besonderer, in einem über­grei­fenden Sinn sozial- und kulturgeschichtlich orientierter For­schungsmodus; zum anderen die bislang kaum geleistete Berücksichtigung der quantitativ dominierenden kleinen Verhältnisse außer­halb der großen Residenzstädte; zum dritten als zentrale for­schungsleitende These die Be­ob­achtung eines langdauernden Verhältnisses konkurrierender Komplementarität und In­te­gration von höfi­scher und stadtbürgerlicher Kultur. Der Untersu­chungsraum wird durch die Grenzen des spät­mittel­alterlichen und frühneuzeitlichen Reiches bestimmt, die das Projekt in eine ge­nuin euro­päische Perspektive rücken. Ziel des Vorhabens ist die Erarbeitung eines analytisch-systematischen Handbuchs in drei Ab­teilungen:

    • Abteilung I: Analytisches Verzeichnis der Residenzstädte und herrschaftlichen Zentral­orte;
    • Abteilung II: Gemeinde, Gruppen und soziale Strukturen in Residenzstädten;
    • Abteilung III: Repräsentationen sozialer und politischer Ordnungen in Residenzstädten.

    Die inhaltliche Konzeption des Handbuchs ist nicht allein durch die analytische Material­prä­sentation, sondern ebenso durch die fragengeleitete, systematische Durchdringung der The­matik geprägt. Damit wird ein Werk ge­schaffen, das nicht nur die Stadt- und Urbanisierungs­geschichte der Vor­moderne in ­erheblichen Teilen auf eine neue Grundlage stellen, sondern entsprechend seiner breiten Anlage und differenzierten Auffächerung für eine Viel­zahl histo­risch orientierter Disziplinen ein wichtiges Arbeitsinstrument bilden wird.

    Weitere Informationen finden sich auf der Internetseite des Projekts: http://adw-goe.de/forschung/forschungsprojekte-akademienprogramm/residenzstaedte/

19.06.2012


26.02.2012


  • Pressemeldung: Gehäuse der Macht: Residenzen-Kommission veröffentlicht 4. Handbuch und beendet ihre Arbeit zum Jahresende 2011

    Pressebericht von Martin Geist in Unizeit 69, 2011, S. 5:

10.01.2012


  • Analytische Bibliographien der Reiseberichte des späten Mittelalters jetzt im Volltext online

    Das seit 2007 verfügbare Portal digiberichte.de, dass sich als Projekt der Residenzen-Kommission zur Aufgabe gemacht hat, Informationen und Editionen spätmittelalterlicher Reisberichte der wiss. Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen, hat ein umfangreiches update erhalten. Mit freundlicher Genehmigung des Peter-Lang-Velags Frankfurt a.M. wurde der Volltext der 1994(2001), 1999 und 2000 unter der Herausgeberschaft von Werner Paravicini erschienen analytischen Bibliographien sowohl als PDF als auch in Form einer Datenbank über das Portal verfügbar gemacht. Als weitere Funktionen wurden ein Link zu wikipedia für die Reisenden sowie eine Visualisierung der Itinerare über google maps (experimentell) eingebaut. Das Angebot steht unter der eigenen URL www.digiberichte.de mit über 100 Volltexten zum Download zur Verfügung. JW

14.11.2011


  • Email im Rechenzentrum der Universität Kiel defekt - Kein Zugriff auf Mails an die Arbeitsstelle Kiel am 23. und 24.10.2011

    Aufgrund eines Ausfalls des Mailservers im Rechenzentrum der Univesität Kiel können wir zur Zeit keine Emails empfangen. Bitte haben Sie ggf. etwas Geduld. Wir werden die Post beantworten, sobald wir wieder zugriff auf den Service haben. Vielen Dank! JW.

24.10.2011


  • Deadline für die Rücksendung der Druckfahnen Handbuch IV (Grafen und Herren) ist der 12. September 2011!

    Sehr geehrte Autorinnen und Autoren des Handbuchs IV (Grafen und Herren). Die Druckfahnen des Bandes wurden Ihnen zur Korrektur am 15. August 2011 per email übersendet. Bitte schicken Sie uns die korrigierten Fahnen per Post als Ausdruck oder gescannt mit Ihren Korrekturen bis spätestens 12. September 2011 (Eingang) an die Arbeitsstelle Kiel der Residenzen-Kommission. Verspätet eingehende Korrekturen können ggf. nicht mehr berücksichtigt werden. Vielen Dank! Red.

05.09.2011


  • MRK 21-1 (2011) online erschienen

    Wir möchten Sie auf das Erscheinen der Online-Version des aktuellen Hefts der Mitteilungen der Residenzen-Kommission aufmerksam machen. Die gedruckte Ausgabe der MRK wurden mit der letzten Nummer des Jahres 2010 eingestellt.
    Zum aktuellen Heft: "Mitteilungen der Residenzen-Kommission (MRK)": Nr. 20-1/2011 am 22.07.2011 online erschienen.
    (Volltext auch im PDF-Format verfügbar).

22.07.2011


20.12.2010


  • Tagung: Herrschaftsbau im Spannungsfeld zwischen Politik und Religion, Würzburg, 04. – 06. Februar 2011

    Wir möchten Sie gerne auf die Tagung des Wissenschaftlichen Beirats der Deutschen Burgenvereinigung e.V. im St. Burkardushaus Würzburg, Am Bruderhof 1 in 97070 Würzburg hinweisen, die vom 04. – 06. Februar 2011 stattfinden wird.
    Weitere Informationen sowie ein Programm finden sie unter: http://www.deutsche-burgen.org/initiative/wb_tagung.htm

03.12.2010


  • Bilder von der Exkursion während der Tagung in Coburg zur Heldburg, nach Römhild und nach Schleusingen

    Unter der folgenden Adresse können Sie Bilder von der Exkursion während unserer Coburger Tagung sehen. An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank an den Organisator, Herrn Melville.
    http://resikom.adw-goettingen.gwdg.de/coburg/exkursion/index.htm

03.10.2010


  • 12. Symposium der Residenzen-Kommission in Coburg, 25.-28. September 2010

    Anmeldungen für das Symposium sind noch bis zum 12. September einschließlich möglich. Direkte Anmeldung vor Ort am Tagungsbüro, das ab Samstagnachmittag, 25. September ca. 16.00 Uhr vor dem Ehrensaal geöffnet sein wird, sind weiterhin möglich, aber es können dann kein Namensschild und personalisierte Tagungsunterlagen zur Verfügung gestellt werden. Interessierte Fachkolleginnen und Kollegen melden sich bitte bis spätestens zum oben genannten Zeitpunkt am besten Online unter mit dem Formular auf unserer Webseite an (Rubrik Symposien), 12. Symposium, Anmeldung. Die Exkursion ist leider inzwischen ausgebucht. Sie können sich ggf. auf eine Warteliste setzen lassen. Vielen Dank!

23.08.2010


  • MRK 20-1 (2010) am 22.7.2010 online erschienen

    Wir möchten Sie auf das Erscheinen des aktuellen Hefts 20,1 der Mitteilungen der Residenzen-Kommission hinweisen. Zum aktuellen Heft: "Mitteilungen der Residenzen-Kommission (MRK)": Nr. 20-1/2010 am 22.07.2010 online erschienen (Volltext auch im PDF-Format verfügbar). Die gedruckte Version wurde zeitgleich verschickt.

28.07.2010


  • Neues internationales Forschungsprojekt (ESF): PALATIUM - Court Residences as Places of Exchange in Late Medieval and Early Modern Europe (1400 - 1700)

    Court Residences as Places of Exchange in Late Medieval and Early Modern Europe (1400 - 1700) - PALATIUM

    The PALATIUM research networking programme aims at creating a common forum for researchers on the late medieval and early modern European court residence or palace (palatium) in a multi and trans-disciplinary perspective and to encourage the debate on research methods.
    The world of the courts - from 1400 to 1700 - constituted a network of truly European scale and international character, but its architecture is only rarely studied in its “connectivity”. In this research networking programme, the “palace” is seen as a place for cultural exchange. Human interaction in this space is regulated and codified by a set of rules, known as the “ceremonial”.
    The interaction between the ceremonial (intangible, but known through a set of tangible testimonials of different types, written and visual) and palace architecture (tangible) is one of the key questions the PALATIUM research networking programme aims to address.
    The palace’s space and form carry multiple connotations. They represent power, lineage, tradition vs. innovation to the informed observer. The decoding of this system of signs necessitates not only input of historians of architecture and of art, but also of various other disciplines focused on fields such as archaeology, politics, literature, theatre and music.

    Duration
    Five years from 2 June 2010 until 1 June 2014
    website: www.esf.org/palatium

09.07.2010


  • 12. Symposium der Residenzen-Kommission in Coburg

    Wir möchten Sie auf das kommende Symposium in Coburg aufmerksam machen, das vom 25. bis 28. September 2010 in Coburg stattfinden wird. Wir bitten alle interessierten Kolleginnen und Kollegen um möglichste baldige Anmeldung, um die Tagung gebührend planen zu können. Nach dem Festvortrag am Samstag werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von der Stadt Coburg zu einem Empfang mit Abendessen in das Rathaus geladen. Die Exkursion am Sonntag ist kostenfrei, ebenso wie das feierliche Abschlussessen am Dienstagabend im barocken "Weißen Saal" des Schlosses Ehrenburg.

    Ehrensaal Riesensaal, Photo von D.j.mueller 14:13, 22 July 2007 (UTC) unter Creative Commonons Licence auf wikipedia bereitgestellt. Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 Unported
    Riesensaal Coburg, Photo von D.J. Mueller. © GNU-Lizenz für freie Dokumentation


    Alle weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie auf unserer Internetseite unter der Rubrik "Symposien".
    J.W.

05.07.2010


  • Ausstellung: Appeles am Fürstenhof. Facetten der Hofkunst um 1500 im Alten Reich

    Wir möchten Sie gerne schon jetzt auf eine Ausstellung hinweisen, die ab 22. August in der Veste Coburg zu sehen sein wird und die wir auch im Rahmen des 12. Symposiums der Residenzen-Kommission besuchen werden. Weitere Informationen zu dieser Ausstellung finden Sie unter: http://www.kunstsammlungen-coburg.de/ausstellung/Apelles_Faltblatt.pdf

    22. August bis 7. November 2010

    Ausstellung in der Steinernen Kemenate
    Apelles am Fürstenhof. Facetten der Hofkunst um 1500 im Alten Reich

    Aus der Konkurrenz zwischen Kaiser und Landesfürsten um die Macht im Alten Reich gingen die Territorialherrschaften Ende des 15. Jahrhunderts gestärkt hervor. Mit der neuen politischen Bedeutung kam auch der Kunst ein neuer Stellenwert im Rahmen der fürstlichen Repräsentation zu. Im Spannungsfeld zwischen Fürst, Stadtpatriziat und Kirche entwickelten sich facettenreiche Modelle der Beschäftigung von Künstlern am Hof. In diesem Prozess gewannen gerade Malerei und Grafik als mobile und reproduzierbare Medien an Bedeutung. Durch sie gelang es, die kulturellen Leistungen der Höfe europaweit zu verbreiten. Die Ausstellung soll erstmals anhand prägnanter Werke der Zeit um 1500 die Aufgaben der an Höfen tätigen Künstler und ihre gesteigerte Bedeutung für die fürstliche Repräsentation in ihrer medialen Vielfalt anschaulich nachzeichnen. Ein besonderes Augenmerk kommt dabei dem für das Alte Reich vorbildhaft wirkenden Hof Kaiser Maximilians I. sowie dem kulturell herausragenden sächsischen Kurfürstenhof unter Friedrich dem Weisen zu.

    Thematische Schwerpunkte werden die Darstellung der Aufgaben der Hofkünstler sein, vom Portrait, das in dieser Zeit an Bedeutung gewann, über die Ausstattung der Höfe und die höfische Repräsentation vor allem in Turnier und Jagd, die Bezeugung der frommen Haltung des Herrschers und seinem Gedenken, und schließlich die humanistisch-gelehrten Diskurse, die sich in mythologischen Themen und der Verbildlichung von Geschichtsmodellen verfolgen lässt. Auch die Selbstdarstellung des Künstlers als ebenbürtiger Gesprächspartner bei Hofe soll aufgezeigt werden.

    Die Ausstellung bietet ein breites Spektrum an Künstlerpersönlichkeiten, die an den Höfen des Alten Reichs agierten. Zahlreiche Werke von Jacopo de Barbari, Lucas Cranach, Hans Daucher, Jörg Kölderer, Albrecht und Erhard Altdorfer, Hans Burgkmair, Hans Baldung Grien, Giovanni Candida, Barent van Orley, Albrecht Dürer, Adriano Fiorentino, Ambrogio de Predis, Conrat Meit, Hans Holbein d. Ä. und Hans Holbein d. J. illustrieren die Vielfalt und Leistungsfähigkeit von Werkstätten der Zeit. Zudem liegt ein wesentliches Augenmerk auf der Fülle der künstlerischen Medien im Dienst höfischer Repräsentation. Ihre anschauliche Würdigung innerhalb der Ausstellung demonstrieren die vertretenen künstlerischen Gattungen wie Malerei und Zeichnung, Graphik, Skulptur sowie Goldschmiede- und Waffenkunst. Leihgaben werden unter anderem aus Museen in Berlin, Brüssel, Dresden, London, Paris, Weimar und Wien erwartet.

    Diesen Text und weitere Informationen finden Sie auf der Seite: http://www.kunstsammlungen-coburg.de

09.04.2010


  • Arbeitsstelle Kiel vom 16. bis 21. Januar 2010 nicht via email erreichbar

    Aufgrund eines Brandes in der zentralen Stromversorgung des Rechenzentrums in Kiel am Samstag, den 16. Jan. 2010, waren von diesem Zeitpunkt an bis Donnerstag, den 21. Januar viele Dienstleistungen des Rechenzentrums nicht verfügbar. Unter anderem waren auch die Mailserver des Rechenzentrums betroffen und wir konnten in dieser Zeit weder Mail empfangen noch senden. Die meisten an uns gesendeten Email wurden zwischengespeichert, falls Sie aber den Eindruck haben, dass wir eine Email nicht erhalten haben könnten und keine Empfangsbestätigung geschickt haben, möchten wir Sie bitten die Sendung ggf. nochmals vorzunehmen. Inzwischen arbeiten die Systeme wieder stabil. Vielen Dank!
    JW.

25.01.2010


04.12.2009


  • Druckfehlerkorrektur für MRK 19-1 (2009)

    Leider hat sich im aktuellen Heft der MRK ein Druckfehler an prominenter Stelle eingeschlichen, den wir gerne korrigieren möchten. Auf S. 15 ist als Datum für das nächste Symposium der Residenzen-Kommission fälschlicher Weise der 25.-28. September 2009 angegeben. Richtig ist natürlich 2010. Bitte entschuldigen Sie diese verwirrende und falsche Jahreszahl. Sie wurden in den Online-Versionen der MRK inzwischen berichtigt. i.A. JW.

03.09.2009


04.12.2009


  • Interaktive google maps Karte für die im Handuch I behandelten Residenzen beigefügt

    Um den topographischen Zugriff auf die im zweiten Teilband des Handbuchs der fürstlichen Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich erfassten Orte zu erleichtern, wurde die Datenbank mit google maps Funktionalität erweitert. Bei der automatischen Geocodierung sind bei kleineren und mehrdeutigen Orten jedoch noch fehlerhafte Anzeigen möglich. Der Zugriff auf die Artikeltexte ist jetzt auch über eine Gesamtkarte der Residenzen möglich.
    JW.

15.06.2009


  • Ergebnisse des Forschungsprojekts "Die Wiener Hofgesellschaft während der Regierungszeit Kaiser Leopolds I. (1657-1705)" online gestellt

    Die Ergebnisse des von Leopold Auer geleiteten Forschungsprojektes "Die Wiener Hofgesellschaft während der Regierungszeit Kaiser Leopolds I. (1657-1705)" wurden auf der Homepage des Österreichischen Staatsarchivs online gestellt und sind ab sofort unter der Adresse:

    http://www.oesta.gv.at/site/6662/default.aspx

    zugänglich.

05.03.2009


  • Werner Paravicini: Die Gesellschaft, der Ort, die Zeichen: Aus der Arbeit der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

    Unter diesem Titel stellt der Vorsitzende die Arbeit der Residenzen-Kommission vor. Der Text ist in dem von Klaus Neitmann und Heinz-Dieter Heimann herausgegebenen Band "Spätmittelalterliche Residenzbildung in geistlichen Territorien Mittel- und Nordostdeutschlands", Berlin 2009, S. 15-40, erschienen. Er kann im Volltext mit freundlicher Genehmigung des Lukas Verlag Berlin hier eingesehen werden:


    Text

03.03.2009


  • MRK 18-2 (2008) am 24.11.2008 online erschienen

    MRK 18-2 (2008) am 24.11.2008 online erschienen Wir möchten Sie auf das Erscheinen der aktuellen Hefte 18,2 der Mitteilungen der Residenzen-Kommission hinweisen. Zum aktuellen Heft: "Mitteilungen der Residenzen-Kommission (MRK)": Nr. 18-2/2008 am 24.11.2008 online erschienen (Volltext auch im PDF-Format verfügbar). Die gedruckte Version wird voraussichtlich kurz vor Weihnachten verschickt werden.

24.11.2008


  • Endgültige Version der »Prosopographia Curiae Burgundicae« online

    Endgültige Version der »Prosopographia Curiae Burgundicae« online

    Mit der Veröffentlichung der endgültigen, noch einmal erheblich überarbeiteten und erweiterten Fassung der Datenbank findet ein Projekt seinen Abschluß, das unter der Leitung seines ehemaligen Direktors Werner Paravicini in mehr als zwölfjähriger Arbeit am Deutschen Historischen Institut Paris erstellt wurde. Für ihre endgültige Veröffentlichung wurden die Inhalte der Datenbank nochmals erweitert und um neue Recherchemöglichkeiten ergänzt. Sie bietet damit einen privilegierten Zugang zu den Höfen der Herzöge von Burgund im 15. Jahrhundert, deren Personal und deren Organisation.

    Die überarbeitete Version der Datenbank bietet:

    • eine neu überarbeitete Benutzeroberfläche,
    • die Einbindung auch der in den Hofordnungen der Herzöge Philipps des Guten und Karls des Kühnen enthaltenen Informationen (ein direkter Link zu deren Texten wird mit deren Onlinestellung auf dem Portal www.prosopographia-burgundica.org folgen),
    • die Karrieren von mehr als 3000 Amtsträgern am burgundischen Hof im Überblick,
    • ein neues Recherchemodul mit vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten,
    • die Möglichkeit einer erweiterten Suche nicht nur nach Personen, sondern auch nach Gruppen.

    Ziel der Datenbank ist es, auf Grundlage zweier komplementärer Quellengruppen einen möglichst breiten Überblick über das an den Höfen der burgundischen Herzöge und ihrer Familienmitglieder im 15. Jahrhundert dienende Personal bereitzustellen.

    Die Datenbank basiert auf der Auswertung 

    • der täglichen Listen der Gagen und der Ausgaben der einzelnen Ämter (écrous), welche die Namen aller Personen aufführen, die an einem bestimmten Tag dienten, und die Höhe ihrer Gagen, bzw. die Namen jener Beamten verzeichnen, die für die Ausgaben der einzelnen Hofämter an diesem Tag verantwortlich waren.
    • der burgundischen Hofordnungen, normativer Dokumente zur verbesserten Organisation und Verwaltung der Höfe. Hier sind die einzelnen Ämter bei Hofe und deren Amtsinhaber aufgeführt sowie die Gagen, Pferde und Verpflegung, auf die sie Anspruch haben.

    Alles in allem verzeichnet die Prosopographia Curiae Burgundicae Informationen zu mehr als 4700 Einzelpersonen, basierend auf der Auswertung von 5848 Gagen- und Ausgabenlisten und 25 Hofordnungen mit insgesamt 483 321 Einzelerwähnungen.

    Die Datenbank bietet somit die Möglichkeit:

    • nach einzelnen Namen zu suchen, Daten zu kontrollieren und Karrieren nachzuverfolgen (Ämter, Gagen, Höfe),
    • die Zusammensetzung des Hofpersonals für verschiedene Zeitpunkte zu rekonstruieren,
    • Eingeladene und Gäste bei Hof zu finden und zu identifizieren,
    • die Beziehungen zwischen den einzelnen Höfen und Amtsträgern zu analysieren,
    • die allgemeine Entwicklung der Ämter, Gagen und Ausgaben wie der Hoforganisation nachzuverfolgen,
    • sowie Reisewege zu überprüfen und nachzuverfolgen.

    Die endgültige Version der Datenbank ist ab dem 15. Oktober 2008 unter folgendem Link zu erreichen:

    Prosopographia Curiae Burgundicae

17.10.2008


  • Bilder vom 11. Symposium der Residenzen-Kommission in Wien

    Liebe Kolleginnen und Kollegen,

    nach vollbrachter Tagung finden Sie unter folgender Adresse einige Bilder der Veranstaltung und der Exkursion am Sonntag. Wer sich nicht hier gezeigt sehen möchte, gebe bitte Nachricht. Ansonsten sind auch weitere Photos willkommen, die noch eingestellt werden könnten. Mit den besten Gruessen und Dank an alle Teilnehmer

    Ihr

    J.W.

25.09.2008


15.09.2008


08.07.2008


  • Publikationen der Residenzen-Kommission

    Auf Anregung eines Kommissionsmitglieds haben wir die Darstellung unserer Publikationen im Internet überarbeitet. Sie sehen nunmehr zu jedem Band der Reihe Residenzenforschung das dazugehörige Titelcover in der Reihenfolge des Erscheinens. Hinter dem Cover befinden sich die Titelei und die Inhaltsverzeichnisse sämtlicher Bände im PDF-Format. Bekannt gewordene Rezensionen sind wie bisher über einen Link abrufbar. Über einen weiteren Link kann das Buch direkt beim Thorbecke-Verlag bestellt werden. Zu den Volltextversionen (beta) des Handbuch I (dynastisch-topographisches Handbuch) sowie Handbuch II (Bilder und Begriffe) gelangen Sie auch über das Menue Handbuch. (JW)

20.02.2008


  • Betriebsunterbrechung des Webservers am 17.01.08

    Sehr geehrte Damen und Herren!
    Am 17. Januar 2008 wird das Internetangebot der Residenzen-Kommission aufgrund von Arbeiten an der Hardware bei der GWDG in Göttingen zeitweise, wahrscheinlich den ganzen Tag über, nicht zu erreichen.
    MfG. JW

14.01.2008


  • Mitteilungen der Residenzen-Kommission 17-2 (2007) sind am 17.12.07 online erschienen!

    Liebe Kolleginnen und Kollegen, Das aktuelle Heft der Mitteilungen der Residenzen-Kommission 17-2 (2007) ist am 17.12.07 online erschienen! Die gedruckte Version wird noch vor Weihnachten verschickt werden. Die Hefte sind ab sofort verfügbar, und zwar in den Formaten html und pdf:

    http://resikom.ADW-Goettingen.gwdg.de/MRK/MRK17-2.htm

    http://resikom.ADW-Goettingen.gwdg.de/MRK/MRK17-2.pdf

    Bitte wählen Sie den entsprechenden Link, um das Heft anzusehen. Die gedruckte Version wird noch vor Weihnachten versendet.

    Inhaltsverzeichnis MRK 17-2

    Vorwort...................................................................................................................................... 7

    Aus der Arbeit der Kommission................................................................................................... 9

    23. Sitzung der Residenzen-Kommission am 1. Oktober 2007.................................................. 9

    11. Symposium der Residenzen-Kommission.............................................................................. 11

    Die Arbeit der anderen............................................................................................................... 15

    La musique, un art de gouverner. Jongleurs, ménestrels et fous dans les cours
    royales et princières du XIIIe au XVe siècle (France, Bourgogne, Angleterre,
    Empire germanique),
    von Martine Clouzot, Dijon....................................................................................................
    15

    Die Wohnburg der Herren von Magenheim – Eine Frühform der Residenzbildung
    im 13. Jahrhundert?
    von Wolf Eiermann, Ludwigsburg........................................................................................... 23

    Kolloquien, Vorträge, Ausstellungen, Jubiläen............................................................................. 25

    Kolloquiumsberichte.................................................................................................................. 35

    Fürstenhof und Sakralkultur im Spätmittelalter,
    Gießen, 13.-14. September 2007,
    von Carola Fey, Gießen
    ......................................................................................................... 35

    Informelle Strukturen bei Hof. Dresdener Gespräche III zur Theorie des Hofes,
    Schloß Moritzburg, 27.-29. September 2007,
    von Marco Thieme, Dresden.................................................................................................. 40

    Buchvorstellungen...................................................................................................................... 45

    Zeichen und Raum. Ausstattung und höfisches Zeremoniell in den deutschen
    Schlössern der Frühen Neuzeit, hg. vom Rudolstädter Arbeitskreis für Residenzkultur, bearb. von Peter-Michael Hahn und Ulrich Schütte, München u.a. 2006
    (Rudolstädter Forschungen zur Residenzkultur, 3),
    von Mark Hengerer, Konstanz............................................................................................... 45

    Der Rittersaal der Iburg. Zur fürstbischöflichen Residenz
    Franz Wilhelms von Wartenberg. Beiträge der wissenschaftlichen Tagung
    vom 7. bis 9. Oktober 2004 auf Schloß Iburg, hg. im Auftrag des
    Landschaftsverbandes Osnabrücker Land von Susanne Tauss, Göttingen 2007,
    von Jan Hirschbiegel, Kiel...................................................................................................... 55

    Mock, Markus Leo: Kunst unter Erzbischof Ernst von Magdeburg, Berlin 2007,
    von Matthias Meinhardt, Halle an der Saale............................................................................ 58

    Neuerscheinungen...................................................................................................................... 61

    Sonstiges................................................................................................................................... 85

    Die Arbeitsstelle Kiel................................................................................................................. 87

    Mit freundlichen Gruessen und den besten Wünschen zum Weihnachtsfest

    Dr. Jan Hirschbiegel und Dr. Joerg Wettlaufer

17.12.2007


  • Sonderdrucke Handbuch III. (Hof und Schrift) sind ab sofort für Autorinnen und Autoren verfügbar!

    Die Sonderdrucke unseres Handbuchs *Höfe und Residenzen im Spätmittelalterlichen Reich - Hof und Schrift* haben uns letzte Woche erreicht und wir können Ihnen Ihre Texte nunmehr noch rechtzeitig vor Weihnachten zur Verfügung stellen. Wie schon beim ersten und zweiten Band unseres Handbuchs bieten wir die Sonderdrucke als PDF-Dateien an, weil aufgrund der großen Zahl der Autorinnen und Autoren und im Hinblick auf die Kosten diese nicht durch den Verlag hergestellt und verschickt werden können. Bitte drucken Sie die Dateien aus, die Sie verfaßt haben. Sie umfassen auch ggf. die zum Artikel gehörigen Abbildungen. Am Ende der Seite finden Sie Links zur Titelei, zur abgekürzt zitierten Literatur sowie zum Abkürzungs- und Mitarbeiterverzeichnis, die Sie nach belieben den Texten beifügen können. Die Texte werden voraussichtlich bis Ende Januar 2008 online zur Verfügung stehen.

    http://resikom.adw-goettingen.gwdg.de/sonderdrucke_hof_und_schrift.php

    Um die Sonderdrucke herunterzuladen, müssen Sie sich auf dieser Internetseite (oder über den Link *Login* auf der Internetseite der Residenzen-Kommission) mit einem Benutzernamen (= Emailadresse) und einem Passwort identifizieren. Diese Angaben sind aufgrund einer Systemumstellung nicht mehr identisch mit den ggf. im Zusammenhang mit den ersten beiden Handbüchern mitgeteilten Zugangsdaten. Sie wurden am 13. November mit einem Rundschreiben per Email an die Autorinnen und Autoren verschickt.

    Bitte geben Sie Benutzername und Passwort genau so ein, wie Sie es in dieser Email vorfinden und achten Sie auf Groß- bzw. Kleinschreibung. Am besten kopieren Sie das Passwort bzw. den Benutzernamen in die Zwischenablage und fügen diese auf der Webseite ein. Klicken Sie dann auf Login, um zu den Texten zu gelangen. Ihnen werden alle Texte angezeigt, die im Zusammenhang eines Artikels stehen, an dem Sie mitgearbeitet haben. Falls die angegebene Email-Adresse nicht korrekt sein, die Email keine Zugangsdaten enthalten sollte oder aber auch die alternative Seite keinen Zugang zu Ihren Dateien ermöglicht, benachrichtigen Sie uns bitte. Wir werden dann versuchen, Ihnen die entsprechenden PDF-Dateien auf anderem Wege zukommen zu lassen.

    Wir möchten uns nochmals für Ihre Mitarbeit am Handbuch *Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Hof und Schrift* bedanken und möchten Ihnen einen frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

    i.A. Dr. Joerg Wettlaufer / Dr. Jan Hirschbiegel

13.11.2007


  • Vorläufiges Tagungsprogramm des 11. Symposiums der Residenzen-Kommission / Wien 2008

    Nach der Sitzung der Residenzen-Kommission am 01.10.2007 in Göttingen wurde ein vorläufiges Tagungsprogramm beschlossen, das Sie auf der folgenden Seite einsehen können:
    vorläufiges Tagungsprogramm (Stand Oktober 2007)

    Weitere Informationen zum Symposium finden Sie auf der Tagungshomepage.

03.10.2007


  • Internationales Kolloquium: Der burgundische Hof und Europa, Paris, 9.-11. Oktober 2007

    La cour de Bourgogne et l'Europe. Le rayonnement et les limites d’un modèle culturel

    Colloque international
    Paris, du mardi 9 au jeudi 11 octobre 2007

    Organisé par l’Institut historique allemand de Paris en coopération avec l’Université de Lille III et avec le soutien de la Fritz Thyssen Stiftung (Köln), de la Fondation pour la protection du patrimoine culturel, historique et artisanal (Lausanne) et de la Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (Bonn).

    L’influence de la cour de Bourgogne sur d’autres cours dans l’Europe du XVe et de la première moitié du XVIe siècle semble être un fait, maintes fois répété et confirmé. Néanmoins, les bases de cette assertion restent toujours à étayer. La question est de savoir si véritablement, à quel degré et dans quelles mesures, la cour de Bourgogne a servi de modèle aux autres cours et, de quelle manière elle a peut-être, elle aussi, assimilé certaines influences étrangères. Restée longtemps un sujet privilégié de la recherche, il est temps, maintenant, de la réintégrer dans son contexte européen. En fait, ce n’est rien moins que le mythe bour­guignon qui est en question.
    Pendant ce colloque, il s’agira donc de vérifier, délimiter, qualifier et surtout de comparer et de tenir compte des changements intervenus dans les éventuels transferts. La maison de Bourgogne était-elle seulement plus riche et plus fortunée que les autres, les pratiques restant foncièrement les mêmes ? Ses archives sont-elles simplement mieux conservées, de sorte que nous parlons seulement d’elle sans nous apercevoir de l’application d’un style européen général ? Son historiographie florissante a-t-elle créé l’événement ? S’il y a un style bour­guignon, en quoi consiste-t-il ? S’il y a échanges et transferts (dans les deux directions), com­ment ont-ils fonctionné ? Par quels vecteurs, par quels hommes et femmes ? Quel constat peut-on faire pour les différents royaumes et principautés de l’Occident ? Il va de soi que le cas italien présente un attrait particulier. Mais celui-ci n’est pas moindre concernant la pénin­sule ibérique, l’Angleterre et l’Empire. Vue de la Bourgogne, toute la culture des cours occi­den­tales sera au programme. Aucun colloque international n’a encore osé chercher des ré­ponses à ces questions.

    Pour toutes informations, vous pouvez consulter notre site :
    www.dhi-paris.fr/colloque2007.html


    Programme
    Mardi 9 octobre

    14 h 00 Bienvenue

    14 h 15 Introduction: La fin du mythe bourguignon ?
    (Werner Paravicini, Paris)
    De belles archives, de grandes richesses, une historiographie hors pair ?

    14 h 45 Table ronde 1 : Des archives incomparables ?
    Rapporteur : Jean Richard, membre de l'Institut (Dijon)
    - Les archives des ducs de Bourgogne: tradition, inventaires, publications
    (Bertrand Schnerb, Lille/Paris)
    - Les archives de l’hôtel de Bourgogne (Sébastien Hamel, Paris/Montréal)
    - Les archives bourguignonnes, les plus riches d’Europe? (Pierre Cockshaw, Bruxelles)

    16 h 30 Pause

    17 h 00 Table ronde 2 : Richesse, historiographie, perception
    Rapporteur : Claude Thiry (Louvain-la-Neuve)
    - Le plus riche prince d'Occident ? (Jean François Lassalmonie, Paris)
    - L’historiographie bourguignonne, une historiographie aveuglante ?
    (Jean Devaux, Dunkerque)
    - Une admiration sans faille ? La cour de Bourgogne vue de l’extérieur (récits de voyage, dépêches des ambassadeurs, correspondances) (Ludwig Vones, Cologne)

    18h45 Fin de la journée

    19h30 Banquet pour les intervenants du colloque à l’IHA
    Avec une intervention sur la table à la cour des ducs de Bourgogne
    par Bruno Laurioux (Paris).
    Mercredi, 10 octobre

    Y a-t-il un style bourguignon ?

    9 h 00 Table ronde 3 : Un État inventeur de formes d'organisation ?
    Rapporteur : Jean-Marie Cauchies (Bruxelles)
    - Organiser l’ordre : l’organisation curiale au bas Moyen Âge sous l’angle de la théorie économique (Ulrich Christian Ewert, Chemnitz)
    - L’État bourguignon, un État inventeur où les limites de l’invention (Marc Boone, Gand)
    - La garde et les ordonnances militaires de Charles le Téméraire, des modèles militaires ?
    (Franck Viltart, Paris / Lille)
    - Une diplomatie modèle ? (Anne-Brigitte Spitzbarth, Lille)

    10 h 45 Pause

    11 h 15 Table ronde 4 : Un État de noblesse et de chevalerie ?
    Rapporteur : Jacques Paviot (Paris)
    - Das mystère des Ordens vom Goldenen Vließ. Ein Symbol adeliger Elite und Instrument fürstlicher Macht im ausgehenden Mittelalter (Gert Melville, Dresde)
    - Noblesse et chevalerie comme idéologie princière? (Klaus Oschema, Heidelberg)
    - Tournois et héraudie: une avance bourguignonne? (Torsten Hiltmann, Paris)
    - La ville: creuset des cultures urbaine et princière dans les anciens Pays-Bas bourguignons (Elodie Lecuppre-Desjardin, Lille)

    13 h 00 Déjeuner à l’Hôtel Duret de Chevry

    14 h 30 Table ronde 5 : Les beaux-arts: vers l’innovation ?
    Rapporteur : Anne-Marie Legaré (Lille)
    - A Complex Product: Tapestry in the Burgundian Netherlands, c.1363–1450
    (Katherine Anne Wilson, Glasgow)
    - « En ramembrance de ses prédécesseurs » : tendances de la sculpture officielle sous Philippe le Bon et Charles le Téméraire (Ludovic Nys, Valenciennes)
    - La littérature française à la cour de Bourgogne : une définition ?
    (Tania van Hemelryck, Louvain-La-Neuve)
    - Un style de manuscrits enluminés? (Hanno Wijsman, Leyde)
    - Le mécénat musical bourguignon (David Fiala, Rouen)

    16 h 30 Fin des travaux

    19 h 00 Concert médiéval
    Musica Nova (Lyon)
    La chanson bourguignonne et ses modèles dans les manuscrits européens
    Au Musée national du Moyen Âge – thermes & hôtel de Cluny, 6 place Paul Painlevé – 75005 Paris
    Métro : St-Michel ou Luxembourg.
    Sur inscription, gratuit pour les participants.


    Jeudi, 11 octobre

    Présences, transferts, croisements : l’Europe et la cour de Bourgogne

    9 h 00 Table ronde 6: France, Angleterre, Écosse
    Rapporteur : Philippe Contamine, membre de l'Institut (Paris)
    - Les cours en France (fin XIVe - fin XVe siècle) (Olivier Mattéoni, Paris)
    - England: simple imitation or fruitful reciprocity? (Malcolm Vale, Oxford)
    - The Scottish court in the fifteenth century: the view from Burgundy
    (Graeme Small, Glasgow)

    10 h 45 Pause

    11 h 15 Table ronde 7 : L’Italie
    Rapporteur : Ricardo Fubini (Florence)
    - Florence et la Bourgogne: relations et transformations de deux États
    à la fin du Moyen Âge (Lorenzo Tanzini, Cagliari)
    - Paysages urbains dans le comté de Flandre et le duché de Milan au XVe siècle
    (Giorgio Chittolini, Milan)
    - Familia, Corte, Casa. The Este case in the XV-XVIth centuries
    (Guido Guerzoni, Milan/Venice)
    - Mantoue (Isabella Lazzarini, Molise)
    - Naples et le Nord à l’époque des rois d’Aragon (1442-1494)
    (Gennaro Toscano, Lille III)

    13 h 00 Déjeuner à l’Hôtel Duret de Chevry

    14 h 30 Table ronde 8 : La péninsule ibérique
    Rapporteur : Adeline Rucquoi (Paris)
    - L’impact de la Bourgogne à la cour castillane des Trastamare
    (Alváro Fernández de Cordova Miralles, Pampelune)
    - La cour du Portugal et la cour de Bourgogne au XVe siècle
    (Rita Costa Gomes, Towson, Maryland)
    - Agnès de Clèves et la cour de Navarre (María Narbona Carcéles, Pampelune)

    16 h 15 Pause

    16 h 45 Table ronde 9 : Les cas de l'Empire, de l'Espagne habsbourgeoise et de la Pologne : imitation, invention d'une tradition, refus ?
    Rapporteur: Heribert Müller (Francfort-sur-le-Main)
    - L'attraction bourguignonne dans l'Empire (Claudius Sieber-Lehmann, Bâle)
    - Burgund und die Eidgenossen Nachbarn werden Gegner - Alltag und zeitgenössische Chronistik (Urs M. Zahnd, Berne)
    - De Maximilien à Philippe le Beau: le cas austro-bourguignon
    (Heinz Noflatscher, Innsbruck)
    - The triumph of the house of Burgundy in the monarchy of Spain: From Philip the Handsome (1502) to Ferdinand VI (1749) (José Martínez Millán, Madrid)
    - Ceremonial - Etiquette - Residence. Europeanism and Indigienous Traditions of the Court of the Polish Kings (1370-1648) (Ryszard Skowron, Cracovie)

    18h30 Pause

    19h00 Conclusion
    Le rayonnement et les limites d’un modèle culturel
    par Wim Blockmans (Wassenaar)

    19h30 Fin du colloque

    20h30 Réception offerte par l’Ambassadeur de la République fédérale d’Allemagne sur invitation.


    Lieu

    Deutsches Historisches Institut Paris
    Institut historique allemand
    Hôtel Duret de Chevry
    8, rue du Parc-Royal, FR - 75003 Paris
    Tél. 00 33 (0)1 44 54 23 91 ▪ Fax 00 33 (0)1 44 54 24 15
    mmartaguet@dhi-paris.fr
    Métro : Saint-Paul ou Chemin Vert / Bus 29


    Comité d’organisation

    Dr. Torsten Hiltmann / Margarete Martaguet / Franck Viltart
    00 33 (0)1 44 54 23 91 - 6 00 33 (0)1 44 54 24 15

    - Participation sur inscription uniquement -

    Contact : colloque2007@dhi-paris.fr

27.09.2007


  • Vakante Artikel des Handbuchs IV: Höfe und Residenzen im spätma. Reich - Grafen und Herren

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Zuge der Werbung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konnten bislang folgende Grafen- und Herrenfamilien nicht vergeben werden. Falls Sie einen Hinweis auf mögliche Bearbeiter für diese Artikel haben oder selber Interesse an der Bearbeitung von Artikeln haben, wären wir sehr dankbar, wenn Sie uns benachrichtigen würden.

    Email: resikom@email.uni-kiel.de

    A.B.C. Aren(m)berg, Grafen von
    A.B.C. Bergen ('s-Herrenberg, Gft. Zutphen), Herren von
    A.B.C. Bonstetten, Herren von
    A.B.C. Brandis, Freiherren von
    A.B.C. Genf, Grafen von
    A.B.C. Greyerz, Grafen von
    A.B.C. Homberg, Grafen von
    A.B.C. Hoorn, Grafen von
    A.B.C. Iselstein [Ijsselstein], Grafen von
    A.B.C. Klingen, Herren von
    A.B.C. Looz (Loon), Grafen von
    A.B.    Mansfeld, Grafen von
    A.B.C. Pyrmont, Herren und Grafen von
    A.B.C. Reifferscheid, Herren von
    A.B.C. Rheineck, Burggrafen von
    A.B.C. Rodemack (Rodenmacher), Herren von
    A.B.C. Salm, Grafen von
    A.B.C. Salm-Reifferscheid, Grafen von
    A.B.C. Sayn, Grafen von
    A.B.C. Spiegelberg, Grafen von
    A.B.C. Waldeck, Grafen von
    A.B.C. Wied und Runkel, Grafen von
    A.B.C. Wild- und Rheingrafen, von
    A.B.C. Wildenburg[-Reifferscheid], Grafen von

    Eine aktuelle Liste finden Sie auch unter der Adresse: http://resikom.adw-goettingen.gwdg.de/allegrafen.php

    Die Buchstaben ABC vor der Bezeichnung des Grafen und Herrengeschlechts bedeuten, daß wir die Anfrage auf die jeweilige bzw. alle drei Artikelklassen (A. Dynastie, B. Hof, C. Residenz) bezogen haben. Die Residenzartikel gliedern sich nach den Namen der Residenzen (C. Bückeburg etc.), nicht nach dem Namen des Grafen- oder Herrengeschlechts. Dazu wird demnächst eine gesonderte Liste angelegt werden. Bitte schicken Sie uns ggf. Ihre Vorschläge, welche Residenzen für ein Grafen- oder Herrengeschlecht zu behandeln sind. Artikel der Klassen A. und B. sollen max. 15.000 Zeichen inkl. Leerzeichen umfassen. Residenzartikel (C.) können bis zu 7.500 Zeichen pro Residenz lang sein.
    Hinsichtlich der formalen und konzeptionellen Gestaltung der Artikel möchten wir Sie einerseits auf das Vorbild des Handbuch I (fürstliche Höfe und Residenzen) sowie andererseits auf unser Konzept sowie die Beispielartikel hinweisen, die Sie auch in den Mitteilungen der Residenzen-Kommission 16-1 (2006) finden. Die Bearbeitungsmasken sollen dabei als Orientierung dienen, anhand derer Sie das Ihnen zur Verfügung stehende Material gestalten können. Der Schwerpunkt der Artikel soll auf der Zeit um 1500 liegen. Der Betrachtungszeitraum erstreckt sich von 1200 bis 1650.
    Es ist der Kommission bewußt, daß zu einer Reihe von Höfen respektive Residenzen der Grafen und Herren aufgrund der Quellenlage keine umfassenden Auskünfte gegeben werden können. Auch Hinweise auf das Fehlen von Quellen oder einen bislang mangelhaften Forschungstand sind willkommen, da unser Handbuch genau diesen widerspiegeln und zukünftige Forschungen anregen soll.

    Die Redaktion.

24.09.2007


  • 11. Symposium der Residenzen- Kommission vom 20.-24. September 2008 in Wien: Call for Papers

    11. Symposium der Residenzen-Kommission

     

    veranstaltet in Zusammenarbeit mit der

    Historischen Kommission und der Kommission für Kunstgeschichte der

    Österreichischen Akademie der Wissenschaften

     

     

    Aufruf zur Anmeldung und Themenabriss

     

     

    Vorbild, Austausch, Konkurrenz

    Höfe und Residenzen in der gegenseitigen Wahrnehmung

     

    Wien, 20.-24. September 2008

     

    Die „Société des Princes“, von Lucien Bély unlängst so benannt (Bély, La sociéte des princes), muß natürlich auch nach unten schauen und sich von Aufsteigern und solchen, die es werden wollen, und allen Untertanen geziemend unterscheiden. Fast mehr noch aber ist sie gehalten, den Blick auf die Standesgenossen zu werfen, mit denen gleicher Rang zu halten ist, von denen man sich aber auch absetzen möchte, indem man anders ist, zugleich aber auch überlegen. Wer aber setzt die Standards, wenn nicht die übergeordnete Instanz, der wiederum man selbst sich angleichen möchte?

    Diesem ungemein kulturproduktiven und ausgabeträchtigen Verhalten gilt die Aufmerksamkeit des nächsten Symposium der Residenzen-Kommission, nicht zufällig an einem solchen übergeordneten „Vorort“ abgehalten, im kaiserlichen Wien. Mit besonderer Freude sei hier vermerkt, daß gleich zwei Kommissionen der Österreichischen Schwesterakademie nicht nur zur Mitarbeit bereit sind, sondern schon längst in allen materiellen und lokalen Dingen Vorsorge getroffen haben. Den Obleuten der Historischen Kommission und der Kommission für Kunstgeschichte, den Professoren Arnold Suppan und Artur Rosenauer und ihren Mitarbeitern, Dr. Jan Paul Niederkorn und Dr. Herbert Karner, sei schon jetzt für Rat und Tat vielmals gedankt.

    Doch zurück zum Thema. Auszugehen ist von der Frage, was diese Fürsten und Höfe voneinander wissen und wie sie voneinander wissen konnten, auch davon, daß auf diesem Gebiet wie auf anderen im Laufe der Zeit Zunahme und Veränderung zu verzeichnen sind. Darum steht am Anfang:

     

    Das Wissen vom Anderen: Information und Informationsbeschaffung

     

    Darunter kann unterschieden werden zwischen okkasioneller und systematischer Information, wobei der Begegnung durch eigene Anschauung besondere Aufmerksamkeit zu widmen ist:

     

    1.1. Okkasionelle Information:

    Hierher gehören Informationsreisen von Fachleuten, Künstlern und Technikern aller Art, die direkt zur Inspektion vor Ort gesandt werden, um in Kenntnis möglicher Vorbilder oder durch Import des betreffenden Fachmanns die Residenz neu zu gestalten. Dafür gibt es durchaus Beispiele aus der Zeit um 1400 in Frankreich und den Niederlanden (vgl. Müller, Werkmeister Spiskin), aber sicherlich auch anderswo, in Italien früher, im Reich später (Troescher, Kunst- und Künstlerwanderungen; Warnke, Hofkünstler; Arnoux/Monnet [Hg.], Le technicien).

    Stets unterwegs waren die „Fahrenden“: Musiker, Narren, Herolde, auch Boten, die selbstverständlich berichteten, ja ausgefragt wurden. Die Herolde hatten sogar ausdrücklich die Aufgabe, Taten zu registrieren, Mut und Feigheit zu benennen, Zeremonien zu beobachten, und Lob und Tadel auszusprechen (Melville, Zum Heroldswesen; Hiltmann, Zwischen Heroldsamt und Adel; Paravicini/Schnerb [Hg.], Le héraut d’armes). Sie reisten ebensoviel, ja mehr noch als die Edelleute auf Heidenkampf, Pilgerfahrt, Hofesreise oder Universitätsbesuch. Diese schreiben dann oder lassen verfassen Reiseberichte, die mehr oder minder ausführlich auf den Empfang eingehen, der ihn an den Höfen zuteil wurde und auf die bemerkenswerten Dinge, die sie unterwegs gesehen haben. Der Grand Tour (Babel/ Paravicini [Hg.], Grand Tour; Paravicini [Hg.], Europäische Reiseberichte; Wettlaufer, Art. „Reise- und Gesandtschaftsberichte“) war stets ein Mittel der kulturellen Selbstvergewisserung der Europäer und ein Weg der Ausbreitung kultureller Standards. Gleiches leisteten die vielfach bezeugten Erziehungsaufenthalte junger Edelleute und Fürstensöhne an fremden Höfen. Doch auch erwachsene Fürsten reisten und ließen aufzeichnen, was sie sahen, darunter mit Vorliebe Residenzen (Marsch [Hg.], Die Reisebilder Pfalzgraf Ottheinrichs). Der französische König begab sich im 14. und 15. Jahrhundert so gut wie nie außer Landes, der englische Monarch tat dies selten. Ganz anders die deutschen Könige und Fürsten, die zumindest nach Italien zogen. Karl IV. kam mit seinem Sohn Wenzel sogar nach Paris, wo er seine Kindheit verbracht hatte. Sigmund ritt ebenfalls dorthin und zog weiter nach Spanien und England; Ludwig II. Herzog von Schlesien-Brieg, einer von seinen Begleitern, sandte aus Saint-Denis einen Steinmetzen nach Liegnitz, um der dortigen Burg schöne Turmhelme aufsetzen zu lassen (Paravicini, Schlesien); Pfalzgraf Ludwig III. besorgte 1420 in Paris Handschriften für seine Bibliothek in Heidelberg und Ludwig von Bayern, der Bruder der französischen Königin, nahm völlig überdimensionierte Vorstellungen von Herrschaft und Herrschaftsrepräsentation mit nach Hause, wovon heute noch das Liebfrauenmünster in Ingolstadt und das ihm mit anderen Juwelen verpfändete „Goldene Rößl“ in Altötting zeugen (Brandel [Hg.], Liebfrauenmünster; Baumstark [Hg.], Kat. Das goldene Rößl; Paravicini, Deutscher Adel; Taburet-Delahaye [Hg.], Kat. Paris 1400).

     

    1.2. Information durch Begegnung

    Die rangbedingte Exogamie führte weiterhin dazu, daß fremd geheiratet wurde, zuweilen geradezu befremdlich (Byzanz, Kiev, Masowien, Dänemark), so daß mit der jeweiligen Braut und ihrer Entourage stets neue Elemente an den jeweiligen Hof kamen (Spiess, Brautfahrt und Ehe; Zeilinger, Die Uracher Hochzeit). Das mußte Folgen zeitigen, vielleicht geringere als vermutet, denn Machtergreifung durch Fremde wurde von den Einheimischen in der Regel verhindert. Überaus häufig waren Verwandten­besuche unterschiedlicher Grade, bei welcher Gelegenheit man sich gegenseitig besichtigte. Höchster Aufwand war zu treiben, wenn Fürsten am dritten Ort zusammenkamen, auf Hoftagen, Fürstentagen, Reichstagen und auf Konzilien (Spiess, Rangdenken), wobei der Hoftag zusätzlich den Königshof in den Blick rückte. Gerade auf solchen hochzeremoniellen Treffen wurden Rang gehalten und Verhalten eingeübt, Solidarität und Distanz demonstriert (Spiess, Rangdenken; Fouquet/Seggern/ Zeilinger [Hg.], Höfische Feste; Müller, Théâtre de la préséance).

     

    1.3. Systematische Information

    Wenn die Gelegenheiten eine gewisse Dichte erreichen, wird aus okkasionellen Nachrichten systematische Information. Gesandte und ihre Berichte, zumal solche ständiger Legationen und italienischer Verfasser, hatten damals für den Empfänger hohen Wert und haben ihn heute für den Historiker (Wettlaufer, Art. „Reise- und Gesandtschaftsberichte“; Bély [Hg.], L’invention de la diplomatie; Negociar en la Edad Media; Guerra y Diplomacia en la Europa Occidental). Ab einem gewissen Zeitpunkt, der früher oder später im 15. Jahrhundert zu suchen ist, gehen die Höfe von der passiven zur aktiven Information über. Hofordnungen und Festbeschreibungen werden in mehrfach ausgefertigten Handschriften festgehalten und an befreundete Höfe versandt (Bojcov, Art. „Höfische Feste und ihr Schrifttum: Ordnungen, Berichte, Korrespondenzen“; Widder, Art. „Hofordnungen“). So sandte der burgundische Hofmeister Olivier de la Marche im Jahre 1474 auf Verlangen Eduards IV. seine Beschreibung der Hofhaltung Herzog Karls des Kühnen nach England, wo sie wohl einige Spuren in der neuen Hoforganisation hinterlassen hat; es gibt dort aber auch Exemplare tatsächlicher Hofordnungen Karls. Ihre größte Wirkung scheint jedoch die Neuauflage vom Jahre 1500 entfaltet zu haben, und zwar auf der iberischen Halbinsel (Paravicini, The Court; Ders., La cour). Seit Beginn des 16. Jahrhunderts kommen Drucke hinzu. Tafelwerke mit Ansichten dokumentieren Ephemeres, zu den Prozessionsdarstellungen tritt diejenige von Gebäuden und Gärten. Handschriften und Drucke zirkulieren und verbreiten, nun schon fast unabhängig von persönlichen Beziehungen, Vorbilder und neue Selbstverständlichkeiten (Watanabe-O’Kelly/Simon, Festivals and ceremonies; Rahn, Festbeschreibungen).

     

    2. Was man haben muß und was man entbehren kann

     

    Um diese Selbstverständlichkeiten muß es uns gehen. Seit wann sind welche nachweisbar, und für welchen Stand? Was unterscheidet einen Fürsten von einem Edelfreien (und einen Edelfreie von einem Ritterbürtigen)? (Spiess, Rangdenken). Dies läßt sich beobachten, wenn ein Graf zum Reichsfürsten erhoben wird, was seit dem 14. Jahrhundert häufiger vorkam. Die vier Hofämter scheinen unerläßlich gewesen zu sein (Rösener, Hofämter). Es gilt aber die Entwicklung höfischer Standards weiterzuverfolgen, zu beobachten, wie die Differenzierungen in Rang und äußeren Zeichen, Titeln, Anreden zunehmen, wobei den Kurfürsten noch einmal ein besonderer Status einzuräumen ist – jedenfalls war dies ihr Wunsch (Stollberg-Rilinger, Hofreisejournal). Die Standards müssen notwendigerweise im Laufe der Zeit immer aufwendiger und detaillierter geworden sein – oder gibt es da nicht schon Machtpolitiker, für die nur Leistung und gekaufte Abhängigkeit zählten und die deshalb im Alltag auf jeglichen Aufwand verzichten konnten? (Ludwig XI.: Paravicini, Schlichtheit; Lassalmonie, Le cas de Louis XI). Haben sie etwa Schule gemacht? Und wenn die Konflikte überhand nahmen, wer richtete oder richtete es aus?

     

    3. Austausch zwischen Freund und Feind

     

    Was im römischen Reich der Spätantike selbstverständlich war als integrative Form der Herrscherbeziehung, nämlich daß man (fiktiv) miteinander verwandt war und sich deshalb je nach Alter als Vater, Vetter oder Oheim anredete, wird im Mittelalter fortgesetzt (Dölger, Familie der Könige; Werner, Naissance; Nolte, Avunculat). Ob Freund oder Feind, der ranggleiche Verkehr wird zunächst gewahrt. Hier hinein gehört der (fast) nie abbrechende Gabentausch mit seinen Geschenkketten (Ottomeyer/Völkel [Hg.], Kat. Öffentliche Tafel; Paravicini, Tiere; Hirschbiegel, Étrennes), denn Kostbarkeiten jeder Art, ob lebendig oder unbeseelt, Hund, Pferd, Falke, wilde Tiere, Einhorn, Straußenei oder Kokosnuß wurden gerne weitergegeben und gewannen dem Schenker Ansehen ebenso wie dem Beschenkten. Genauso wichtig wäre es aber auch festzustellen, was nicht weiterverschenkt wurde: z.B. die päpstliche Goldene Rose, wenn man sie denn erhalten hatte. Es wird der Symbolwert gewesen sein, der den Unterschied machte, abgesehen vom Münzwert der Edelmetalle.

    Auch der ständige Briefverkehr oder die littera de statu als europäische Einrichtung gehört hierher. Besonders eng waren natürlich die Kommunikationskreise aufgrund von Bündnis, Freundschaft und Verwandtschaft, wie am Beispiel der Hohenzollern und Gonzaga unlängst untersucht (Nolte, Familie, Hof und Herrschaft; Herold, Brief-, Boten- und Gesandtschaftswesen; Severidt, Familie; Fuchs, Barbara Gonzaga und Eberhard im Bart). Desto wichtiger wird es sein zu beobachten, wie sich der Abbruch von Beziehungen auswirkte, und wie deren Wiederaufnahme gestaltet wurde.

    Gute Fachleute waren immer selten, kein Wunder, daß es zur Abwerbung in Konkurrenz, aber auch zur Überlassung unter Freunden kam. Burgenbauspezialisten, Waffenfachleute, Kanoniere, Architekten, Musiker, Maler, Ärzte, Gelehrte, Literaten, Juristen: all diese waren bei ent­sprechender Qualität hoch begehrt, und gaben ihr Wissen dem weiter, der es bezahlen konnte (Arnoux/Monnet [Hg.], Le technicien). So begegnet man einem Befestigungs- und Wasserbauspezialisten aus Werden an der Ruhr im Dienst der Carrara zu Padua (Lohrmann, Konrad Gruter von Werden).

    Oft wird man die Anregung von Außen nur erahnen können. Aber Hofordnungstexte wanderten von Herrscher zu Herrscher, vielleicht auch nur von Verwaltung zu Verwaltung (siehe z.B. Kägler, Stellung der Frau, S. 14, Anm. 10: München und Wien). Neuorganisation und Neubau im Licht von Freundschaft, Nachahmung und Konkurrenz werden sich besser belegen lassen, wenn die nötigen Hofordnungseditionen und Korrespondenzen erst einmal vorliegen. Verwunderlich wäre ein intensiver Austausch nicht. Vielleicht gibt es da ganze Textfamilien, den Stadtrechten vergleichbar. Noch heute legt, wer Umorganisation plant, gern die Hand auf Vorgänger und Parallelen. Wenn wir aber im Laufe der Jahrhunderte die Dinge klarer sehen und immer mehr erfahren können, bleibt jedoch stets zu fragen, ob das Verhalten sich geändert hat oder lediglich die Schreibfreude.

     

    4. Welche Vorbilder?

     

    Italien, Wien oder Paris/Versailles? Das ist die Frage. Jeroen Duindam ist ihr schon nachgegangen, im hellen Lichte der frühneuzeitlichen Überlieferung (Duindam, Vienna and Versailles). Auch über Dresden und Florenz wissen wir seit dem 16. Jahrhundert manches (Marx, Elbflorenz; Watanabe-O’Kelly, Court Culture in Dresden). Wie aber war es einerseits in der Zeit zuvor, andererseits in anderen Gegenden und auf kleinerem Niveau? Peter Moraw, von dem die Idee zum hier verfolgten Thema stammt, schrieb eindringlich von den europäischen Entwicklungsunterschieden und von dem allmählich sich einstellenden, nie abgeschlossenen Ausgleich (Moraw, Entwicklungsunterschiede). Sicherlich sind Zivilisationsstufen mit den Flüssen Rhein, Weser Elbe, Oder, Weichsel zu bezeichnen, oder mit Loire, Seine, Donau und Main. Die großen Gebirge, Alpen, Pyrenäen, Karpathen mögen andere Schwellen darstellen. Kulturelle Phasenverschiebungen von den Zentren hin zur Peripherie sind zu beobachten. Grundsätzlich sind politische Interessen und kulturelle Geographie miteinander in Beziehung zu setzen. Kultur konnte springen.

    Dabei muß bewußt bleiben, daß es sich selten um einfache Kopien handelt. Anverwandlungen sind die Regel, Rückwirkungen sind zu erwarten (Werner/Zimmermann [Hg.], De la comparaison; Espagne, Les transferts culturels; Rückert [Bearb.], Antonia Visconti; Rückert u.a. [Hg.], Kulturtransfer im Spätmittelalter). Dabei muß jeder Hof den Ausgleich zwischen stabilisierender oder auch rangerhöhender Übernahme und Identität stiftender Eigenheit anstreben, denn jeder will zwar die Anforderungen erfüllen, aber doch unverwechselbar bleiben. Dies kann zur schroffen Ablehnung gewisser fremder Modeerscheinungen führen (denn Mode will man selber kreieren) und sogar zur Rückkehr zu hergebrachter oder zu traditionell erklärter Kleidung, so zeitweilig in Polen und in Rußland. Einerseits gibt es die Attraktion und Ablehnung des vertraut Fremden im europäischen Rahmen, anderseits die Adoption des radikal Fremden, das maurisch-sarazenisch aus Asien und Afrika kommt. Oswald von Wolkenstein oder Bertrandon de la Broquière kommen im Türkengewand daher.

    Es gilt also, lieber Leser, den Hof, den man kennt, auf Querverbindungen zu befragen und in Hierarchien einzubauen. Die Welt der Höfe ist eine vielgestalte Landschaft, deren Höhen und Tiefen, und innere Bezüge wir erkunden wollen. Wie gesagt in Wien, wenn alles gut geht sogar in der Hofburg. Der Ablauf wird dem bewährten Vorbild folgen: Ankunft am Samstag (20. September), Werkstatt mit Nachwuchsforschern wie schon in Gottorf am Nachmittag, Begrüßung, Festvortrag und Empfang Abends. Am Sonntag (21.) Exkursion ins Wiener Umland, die Fahrtroute steht schon weitgehend fest. Stationen werden voraussichtlich sein das „Neugebäude“ in Wien und „Schloßhof“ und, knapp jenseits der böhmischen Grenze, die liechtensteinischen Schlösser Valtice/Felsberg und Lednice/Eisgrub. Am Montag (22.) und Dienstag (23.) folgen die Arbeitssitzungen, am Dienstagabend dann, an Stelle des sonst üblichen gemeinsamen Abschlußessens, vielleicht ein Botschaftsempfang in Wien. Und am Mittwoch (24.) geht es wieder heim.

     

    So seien denn Jung und Alt zur Mitarbeit an diesem Symposium aufgerufen. Die besonders jungen können wieder mit einer begrenzten Zahl von Reisestipendien rechnen und sind eingeladen, ihre Promotionsprojekte in der Werkstatt vorzustellen. Die Fortgeschrittenen mögen sich vom Thema und von der Stätte dazu verführen lassen, uns wie ihre Kadetten ein

     

     

    Thesenpapier

    bis zum

    1. September 2007

     

    einzureichen, und zwar bei der

     

    Arbeitsstelle Kiel der Residenzen-Kommission der

    Akademie der Wissenschaften in Göttingen

    c/o Historisches Seminar der Christian-Albrechts Universität zu Kiel

    z.Hd. Dr. Jörg Wettlaufer

    Olshausenstraße 40

    D-24098 Kiel

    Tel./AB: 0431-880-2296

    Fax.: 0431-880-1484

    E-Mail: resikom@email.uni-kiel.de

     

     

    Über die Auswahl wird dann am 1. Oktober 2007 entschieden, wenn die Residenzen-Kommission sich zu ihrer Jahressitzung trifft.

     

     

    Paris, am 16. Mai 2007 Werner Paravicini

02.07.2007


  • Öffentlicher Vortrag von Prof. Werner Paravicini in Oldenburg am 12.07.2007

    Öffentlicher Vortrag von Prof. Werner Paravicini in Oldenburg am 12.07.2007 zum Thema "Vom Zwang zur Verschwendung im Gehäuse der Macht. Landesmuseum für Natur und Mensch, Vortragssaal, Damm 38-44 26135 Oldenburg, 20.00 Uhr.

07.03.2007


  • Von der Burg zur Residenz. Tagung des wiss. Beirats der Deutschen Burgenvereinigung, Trier, 23.3.-25.03.2007

    Von der Burg zur Residenz

     

    Tagung des Wissenschaftlichen Beirats

    der Deutschen Burgenvereinigung

     

     


    Jacob Lothary: Kurfürstliche Residenz Trier im 17. Jahrhundert, Aquarell 1808

     

    Veranstalter: Wissenschaftlicher Beirat der Deutschen Burgenvereinigung/

    Europäisches Burgeninstitut

     

    Tagungsort: Robert-Schumann-Haus, Auf der Jüngt 1, 54293 Trier

     

    Termin: 23.03. – 25.03.2007

     

     

    Vollständiges Tagungsprogramm und weitere Informationen

07.02.2007


  • Serverausfall am 20. Januar 2007 bis 22. Januar 2007.

    Aus technischen Gründen plant die GWDG in Göttingen den Server , auf der die Webseiten der Residenzen-Kommission gehostet werden, am 20. Januar abzuschalten. Leider erstreckte sich er Ausfall bis Montag, 22.01.07 um die Mittagszeit. Weitere Informationen finden Sie auf der folgenden Seite.

22.01.2007


18.12.2006


12.12.2006


  • Tagung: Symbolische Interaktion in der Residenzstadt. 23-25. Nov. 2006

    Symbolische Interaktion in der Residenzstadt des Mittelalters

    Halle a. d. Saale, 23. bis 25. November 2006

    Kontaktadresse:

    Gerrit Deutschländer M.A.
    Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
    Institut für Geschichte
    Hoher Weg 4
    D-06120 Halle (Saale)
    Tel: [D] 03 45 - 55 24 30 8
    E-mail: gerrit.deutschlaender@geschichte.uni-halle.de



    Aus dem Programm:
    Donnerstag, 23. November
    MÜLLER, M. (Mainz), Die Bildwerdung des Fürsten. Das Verhältnis von Realpräsenz und medialer Fiktion als Aufgabe symbolischer Kommunikation in den höfischen Bau- und Bildkünsten des 15. und 16. Jahrhunderts.
    Freitag, 24. November
    BIHRER, A. (Freiburg i. Br.), Verschreibung und Einzug. Symbolische Interaktion zwischen Konstanzer Bischof, Hof und Stadt im Spätmittelalter; MINDERMANN, A. (Hannover), Zur Präsenz des niederen Adels im spätmittelalterlichen Göttingen; HECK, K. (Potsdam), Der Wappenschimmel der Ysenburg. Stadt und Stadtherr in Büdingen im späten 15. Jahrhundert; SCHNEIDER, J. (Würzburg), Zeichenhafte Elemente in der Konfliktaustragung zwischen Hof und Stadt: Zeugnisse der Chronistik aus dem 14. bis 16. Jahrhundert; ZAJIC, A. (Wien), Repräsentation durch Inschriftenträger - Symbolische Kommunikation und Intergration des Adels zwischen Hof und Grundherrschaft in den habsburgischen Erbländern des Spätmittelalters und der Frühen Neuzeit; MEINHARDT, M. (Halle), Von Leichen und Zeichen. Die Residenzstadt Dresden als Darstellungsraum von Fürsten und Höfen im 16. Jahrhundert.
    Samstag, 25. November
    REITEMEIER, A. (Kiel), Pfarrkirchen und Hofkirchen; DEUTSCHLÄNDER, G. (Halle), Die Stadt- und Hofkirche zu Dessau als Ort symbolischer Interaktion.

08.11.2006


  • Photos vom 10. Symposium der Residenzen-Kommission. 23.-26.09.2006

    Das 10. Symposium der Residenzen-Kommission fand vom 23. bis 26. September 2006 in Schleswig statt. Photos von der Exkursion finden Sie auf der folgenden Seite

05.03.2009


31.08.2006


  • MRK 16-1 (2006) und Sonderheft 8 (Bibliographie) am 07.08.06 gedruckt erschienen

    Die aktuellen Mitteilungen der Residenzen-Kommission und das Sonderheft 8 der MRK sind inzwischen gedruckt erschienen und wurden am 07.08.06 per Post versendet. Sie sollten in den nächsten Tagen bei den Abonnenten eintreffen. JW.

08.08.2006


05.07.2006


  • Kommissionsmitglied Prof. Dr. Ernst Schubert am 18. März 2006 gestorben.

    Wir trauern um Prof. Dr. Ernst Schubert, langjähriges Mitglied der Residenzen-Kommmission und der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, der am 18. März 2006 nach schwerer Krankheit verstorben ist. Ein Nachruf wird in den MRK 16,1 (2006) erscheinen.

    Prof. Dr. Ernst Schubert

27.03.2006


  • Vorstellung der Residenzen-Kommission von Pierre Monnet im Bulletin der MHFA, Vol. 41 (2005). [Französisch]

    Im Bulletin d'information de la ministère étrangère francaise en Allemagne hat Pierre Monnet (directeur des études à l EHESS, Paris) einen Artikel über die Arbeit der Residenzen-Kommission in französischer Sprache veröffentlicht. Der Text befindet sich auf der Presseseite und ist über diesen Link zu erreichen.

17.01.2006


  • Die Sonderdrucke des Handbuchs II (Bilder und Begriffe) stehen zum download für die Autoren zur Verfügung

    Die Sonderdrucke unseres Handbuchs *Höfe und Residenzen im Spätmittelalterlichen Reich - Bilder und Begriffe* haben uns letzte Woche erreicht und wir können Ihnen Ihre Texte nunmehr noch rechtzeitig vor Weihnachten zur Verfügung stellen. Wie schon beim ersten Band unseres Handbuchs bieten wir die Sonderdrucke als PDF-Dateien an, weil aufgrund der großen Zahl der Autorinnen und Autoren und im Hinblick auf die Kosten diese nicht durch den Verlag hergestellt und verschickt werden können. Bitte drucken Sie die Dateien aus, die Sie verfasst haben. Sie umfassen auch ggf. die zum Artikel gehörigen Abbildungen. Am Ende der Seite finden Sie Links zur Titelei, zur abgekürzt zitierten Literatur sowie zum Abkürzungsverzeichnis, die Sie nach belieben den Texten beifügen können. Die Texte werden bis Ende Januar 2006 online zur Verfügung stehen.

    http://resikom.adw-goettingen.gwdg.de/sonderdrucke.php

    Um die Sonderdrucke herunterzuladen, müssen Sie sich auf dieser Internetseite mit einem Benutzernamen (= Emailadresse) und einem Passwort identifizieren. Diese Angaben haben Sie mit einem Email am 21.12.05 erhalten:

    Bitte geben Sie Benutzername und Passwort genau so ein, wie Sie es in dieser Email vorfinden und achten Sie auf Groß- bzw. Kleinschreibung. Am besten kopieren Sie das Passwort bzw. den Benutzernamen in die Zwischenablage und fügen diese auf der Webseite ein. Klicken Sie dann auf Login, um zu den Texten zu gelangen. Ihnen werden alle Texte angezeigt, die im Zusammenhang eines Artikels stehen, an dem Sie mitgearbeitet haben. Wenn Sie trotz korrektem Benutzernamen und Passwort keine Datei angezeigt bekommen (dies kann aus technischen Gründen insbesondere der Fall sein, wenn Sie nur einen Artikel verfaßt haben), können Sie über diese alternative Seite den Artikel anzeigen lassen. Falls die angegebene Email-Adresse nicht korrekt sein, die Email keine Zugangsdaten enthalten sollte oder aber auch die alternative Seite keinen Zugang zu Ihren Dateien ermöglicht, benachrichtigen Sie uns bitte. Wir werden dann versuchen, Ihnen die entsprechenden PDF-Dateien auf anderem Wege zukommen zu lassen.

    Falls Sie Probleme bei der Anzeige oder beim Ausdruck der Sonderdrucke haben sollten, benachrichtigen Sie uns bitte per Email. Aus technischen Gründen ist es möglich, daß in Einzelfällen veraltete Email-Adressen als Benutzername erscheinen bzw. diese Email an ältere Adressen geschickt wird, obwohl Sie uns schon eine neue Adresse mitgeteilt hatten. Aufgrund der knappen Terminierung vor Weihnachten war eine Korrektur hier nicht mehr möglich.

    Wir möchten uns nochmals für Ihre Mitarbeit am Handbuch *Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Bilder und Begriffe* bedanken und möchten Ihnen einen frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.

    i.A. Dr. Joerg Wettlaufer

21.12.2005


02.12.2005


  • Der zweite Teil des Handbuchs der Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich - Bilder und Begriffe - ist erschienen.

    Der zweite Teil des Handbuchs der Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich - Bilder und Begriffe - ist erschienen.

    Band 15 II.,1 und 15 II.,2 Werner Paravicini (Hg.)
    Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Bilder und Begriffe, im Auftrag der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen hg. von Werner Paravicini, bearb. von Jan Hirschbiegel und Jörg Wettlaufer, 2 Bde., Ostfildern 2005, 17 x 24 cm, 827 Seiten in 2 Bd., Leinen, mit farbigem Schutzumschlag, 110 Euro.

    Zum Inhalt:

    In diesem Band werden Architektur und Organisation von Hof und Residenz in der Zeit von 1200 bis 1650 zum ersten Mal nach funktionalen Gesichtspunkten systematisch erfaßt und eingehend dargestellt. Die Begriffe sind drei funktionalen Aspekten zugeordnet: A. Versorgung und Administration; B. Repräsentation und Legitimation; C. Integration und Kommunikation. 60 Artikel mit zahlreichen Literaturangaben und Querverweisen sowie über 400 Abbildungen bilden den Stand der Forschung ab und geben zuverlässige Informationen über Struktur und Funktion von Höfen und Residenzen im späten Mittelalter und in der Frühen Neuzeit. Band 15.I, Ein dynastisch-topographisches Handbuch , erschien im Herbst 2003.

    Hier klicken, um das Buch direkt beim Verlag zu bestellen!

    Die Autoren erhalten ein Belegexemplar, das direkt von der Druckerei an Sie versendet wird. Voraussichtlicher Liefertermin ist die 48. Kalenderwoche 2005. Sonderdrucke in PDF-Format werden voraussichtlich ebenfalls in den kommenden Wochen bereitgestellt werden können - wir werden Sie benachrichtigen, sobald diese zur Verfügung stehen.

24.11.2005


  • Zusätzliche Telefonummer (880 2296) für die Arbeitsstelle Kiel der Residenzen- Kommission

    Seit Ende August verfügt die Arbeitsstelle Kiel der Residenzen-Kommission nunmehr über zwei Büroräume und einen zusätzlichen Telefonapparat. Herr Hirschbiegel ist wie gewohnt unter der Nummer 0431 - 880- 1484 zu erreichen. Herr Wettlaufer ist ab sofort unter der Nummer 0431 - 880 - 2296 erreichbar. Die Faxnummer bleibt identisch mit der Nummer von Herrn Hirschbiegel.(JW)

12.10.2005


28.06.2005


  • Die Druckfahnen für den zweiten Band des Handbuchs (Bilder und Begriffe) stehen für die Autoren zum download bereit.

    Die Druckfahnen für den Textteil unsers Handbuchs *Höfe und Residenzen im Spätmittelalterlichen Reich - Bilder und Begriffe* haben uns Anfang dieser Woche erreicht und wir stellen Ihnen Ihre Texte nun zur Verfügung, damit Sie die Fahnen korrigieren können. Wie schon beim ersten Band unseres Handbuchs bieten wir die Druckfahnen als PDF-Datei zur Korrektur an, weil aufgrund der großen Zahl der Autorinnen und Autoren die Fahnen nicht durch den Verlag verschickt werden können. Bitte drucken Sie die Texte aus und nehmen Sie die notwendigen Korrekturen vor. Ggf. können Sie die Korrekturen auch direkt in der PDF Datei eintragen und an uns per Attachment zurücksenden, falls Ihnen die Software dafür zur Verfügung steht. Wir bitten um Rücksendung der korrigierten Fahnen bis zum 19. Juni 2005 (Ausschlußfrist) an die Kieler Arbeitsstelle der Residenzen - Kommission, c/o Historisches Seminar, Olshausenstr. 40, 24098 Kiel. Fax: 04318801484. Bitte geben Sie auch kurz Nachricht, wenn alles in Ordnung sein sollte, damit wir wissen, daß Sie die Texte gesehen haben. Vielen Dank! Falls wir keine Korrekturen bis zu diesem Datum von Ihnen zurückerhalten, gehen wir davon aus, daß der Text wie vorliegend gedruckt werden kann. Die Druckfahnen stehen auf der Seite: http://resikom.adw-goettingen.gwdg.de/druckfahnen.php zur Verfügung. Dort finden Sie auch Links zum Abkürzungsverzeichnis und zum Verzeichnis der abgekürzt zitierten Literatur.

07.06.2005


  • Das Heft 14/2 (2004) der Mitteilungen der Residenzen-Kommission ist erschienen

    Das Heft 14/2 (2004) der Mitteilungen der Residenzen-Kommission ist am 01. Dezember 2004 online in den Formaten HTML und PDF erschienen. Die gedruckte Version ist kurz vor Weihnachten 2004 verschickt worden.

25.02.2005


  • Tagungsbericht des Symposiums "Der Hof und die Stadt / La cour et la ville".

    Der Tagungsbericht zu unserem Symposium in Halle "Der Hof und die Stadt / La cour et la ville" von Harm von Seggern ist bei H-SOZ-KULT erschienen. Sie finden den Bericht unter folgender Adresse: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=622

18.11.2004


  • Bericht von der Sektion der Residenzen-Kommission auf dem Historikertag 2004

    Das Gehäuse der Macht. Der Raum der Herrschaft im interkulturellen Vergleich. Antike, Mittelalter, Frühe Neuzeit
    Der Bericht ist einzusehen unter: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/tagungsberichte/id=469
    Leitung: Werner Paravicini (Paris)
    Bericht von Jan Hirschbiegel und Werner Paravicini (Kiel)
    weitere Teilnehmer:
    Rolf Gundlach (Mainz)
    Natascha Sojc (Rom)
    Ulrich Großmann (Nürnberg)
    Michael Hahn (Potsdam)
    Reinhard Zöllner (Erfurt)

20.10.2004


  • Photos von der Exkursion während des Symposiums in Halle a.d. Saale

    Auf dieser Seite können Sie Photos von der Exkursion nach Bernburg, Merseburg und Naumburg anläßlich des 9. Symposiums der Residenzen-Kommission in Halle an der Saale sehen.

01.10.2004


  • Die aktualisierte Bibliographie "Dynastie - Hof - Residenz" von Jan Hirschbiegel ist online

    Die aktualisierte Bibliographie "Dynastie - Hof - Residenz. Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Auswahlbibliographie zu einem Projekt der Residenzen-Kommission der Akademie der Wissenschaften in Göttingen" von Jan Hirschbiegel steht nun in einer zum 31. August 2004 aktualisierten Version auf unserr Internetseite zur Verfügung. Die Bibliographie enthält über 7700 Einträge. Die Datei selber ist 1.6 MB gross!

07.09.2004


  • "Hof und Theorie" ist erschienen

    Das von Reinhardt Butz, Jan Hirschbiegel und Dietmar Willloweit herausgegebene Buch "Hof und Theorie. Annäherungen an ein historisches Phänomen" ist in der Reihe Norm und Struktur im Böhlau Verlag erschienen.

    Hof und Theorie bei Böhlau kaufen

    Bibliographische Informationen:
    Hof und Theorie. Annäherungen an ein historisches Phänomen. Hrsg. v.Butz, Reinhardt;Hirschbiegel, Jan;Willoweit, Dietmar, Köln Weimar 2004, IX, 268 S. 17 s/w Abb. 23 x 15, Gb Preis: € 39,90/SFr 69,40
    ISBN: 3-412-04604-3

    Zweifelsfrei war der historische Hof in unterschiedlichster Ausprägung existent. Alteuropa bediente sich seiner bis zum Beginn der Moderne als bedeutendeste politische Institution zur Ausübung von Herrschaft. Gleichwohl entzog er sich stets einer verbindlichen und einheitlichen Definition. Eine Schwierigkeit, mit der sich schon die Zeitgenossen konfrontiert sahen. Erstmals werden in diesem Band einige der wichtigsten theoretischen Ansätze und Methoden vereint, um eine vielschichtige Annäherung an diesen Gegenstand zu unternehmen. Bemüht werden im zeitlichen Horizont von der ägyptischen Antike bis zur Neuzeit soziologische, wirtschafts- und literaturwissenschaftliche sowie rechtshistorische Theorieangebote und Überlegungen.

01.10.2004


  • Elektronischer Index Handbuch Teil I

    Elektronischer Index zum dynastisch-topographischen Band des Handbuchs "Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich". Der Index erlaubt eine freie Suche im Text des Handbuchs und die Anzeige der Seitenzahlen, auf denen die Suchbegriffe vorkommen.

    Dieser Index ermöglicht einen Zugriff auf die Begriffe des dynastisch-topographischen Handbuchs (Teil 1 und 2) der Residenzen-Kommission. Sie können nach dem gemeinsamen Vorkommen von bis zu fünf Stichworten innerhalb einer Seite der Artikel des Handbuchs suchen und erhalten als Ergebnis die Seitenzahl(en) in der gedruckten Ausgabe. Die einzelnen Worte (Zeichenketten) werden voreingetellt mit *und* verknüpft und am Wortende und -anfang trunkiert, so daß Sie z.B. durch die Eingabe von *Hofordnung* auch alle Seitenzahlen finden, auf denen der Begriff *Hofordnungen* vorkommt. Groß- bzw. Kleinschreibung sind relevant. Der Beginn der Artikel kann durch Suche des Artikeltitels in Grossbuchstaben (Beispiel: HAUPTORTE) gesucht werden. Sonderzeichen ausserhalb des normalen Zeichensatzes (slawischen Sprachen, teilweise auch französische und spanische Buchstaben) können leider nicht gesucht und auch nicht dargestellt werden. Eine Suche nach exakten Zeichenketten (bei Google in Anführungsstrichen) ist zur Zeit ebenfalls noch nicht möglich. Die Anzeige erfolgt aufsteigend nach Seitenzahlen. Eine Anzeige des Volltextes ist nicht möglich. Für eine Druckansicht wählen Sie bitte das -Symbol. Hinweise und Anregungen bitte an JWettlaufer@email.uni-kiel.de schicken.

26.08.2004


  • Online-Version des dynstisch-topographischen Handbuchs in Vorbereitung

    Aufgrund einer Absprache mit dem Thorbecke Verlag in Ostfildern können nun insgesamt 124 Artikel in einer vorläufigen Online-Version veröffentlicht werden. Es handelt sich um drei Königsdynastien (Habsburger, Wittelsbacher und Luxemburger) mit ihren Verweisartikeln und den Artikeln zum Bistum Meissen sowie zum Reichsstift Elten nebst den Texten zum Deutschen Orden und zum Johannitermeister. Eine Liste der Artikel können sie hier einsehen. Zur Zeit stehen die Texte schon in einer Preprint-Version als HTML Dateien ohne Querverweise über die Datenbank zur online zur Verfügung.

22.09.2004


  • Das Heft 14/1 (2004) der Mitteilungen der Residenzen-Kommission ist erschienen

    Das Heft 14/1 (2004) der Mitteilungen der Residenzen-Kommission ist am 15. Juni 2004 online in den Formaten HTML und PDF erschienen. Die gedruckte Version wird voraussichtlich Anfang Juli 2004 verschickt.

15.06.2004


  • Sektion der Residenzen-Kommission auf dem Historikertag in Kiel 2004

    Die Sektion „Das Gehäuse der Macht. Der Raum der Herrschaft im interkulturellen Vergleich. Antike - Mittelalter - Frühe Neuzeit“ wird auf dem 45. Historikertag in Kiel am Donnerstag, dem 16. September 2004, von 9 bis 13 Uhr stattfinden, siehe auch im Internet unter http://www.historikertag2004kiel.de/program.html.
    Zum Programm:
    Rolf Gundlach (Mainz), „Horus im Palast“: Legitimation, Gestalt und Wirkungsweise des politischen Zentrums im pharaonischen Ägypten; Natascha Sojc (Würzburg/München), Kaiserlicher Palast und hegemoniale Struktur: Das Herrschen auf dem Palatin in Rom (1.-3. Jh. n. Chr.); G. Ulrich Großmann (Nürnberg/Bamberg), Macht und Repräsentation am Beispiel der Bischofsburg Trient; Peter-Michael Hahn (Potsdam)/Ulrich Schütte (Marburg), Das Residenzschloß im 17. und 18. Jahrhundert. Dynastisches Monument und Instrument fürstlicher Herrschaft; Grete Klingenstein (Wien/Graz), Macht, Raum, Majestät im Wien des 18. Jahrhunderts; Reinhard Zöllner (Erfurt), Burg, Tempel, Park: Herrschaftliche Architektur im frühneuzeitlichen Japan.

18.05.2004


  • Anmeldung und Informationen zum 9. Symposium der Residenzen-Kommission in Halle an der Saale

    Alle Interessenten können sich jetzt zum 9. Symposium der Residenzen-Kommission in Halle an der Saale online anmelden, das vom 25.-28. September 2004 stattfindet. Ein entsprechendes Formular steht bereit. Weitere Informationen finden Sie auf dieser Seite.

06.05.2004


  • Teil I des Handbuchs "Höfe und Residenzen im spätmittelaterlichen Reich" erschienen

    Der erste Teil des Handbuchs "Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich" ist Anfang Oktober 2003 erschienen und über den Jan Thorbecke Verlag für die Autorinnen und Autoren zum Sonderpreis von 90 Euro zu beziehen. Herzlichen Dank an alle, die daran mitgearbeitet haben! Der Verlag hat alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angeschrieben. Der Subscribtionspreis für das Werk beträgt bis zum Jahresende 130,- Euro. Sie können ein Bestellformular hier herunterladen und ausdrucken.

    Handbuch Teil 1

    Vom 05. Dezember 2003 bis zum 25. März 2004 standen Sonderdrucke der einzelnen Artikel für die Autorinnen und Autoren als PDF zum Download bereit. Wenn Sie gerne Sonderdrucke Ihrer Texte erhalten wollen, können Sie eine Email an folgende Adresse schicken resikom@email.uni-kiel.de. Wir werden Ihnen die entsprechenden Dateien im PDF-Format zusenden. Titelei, Inhaltsverzeichnis und Vorwort sowie die Liste der abgekürzt zitierten Literatur stehen zum download weiterhin zur Verfügung.

01.06.2005


  • Veranstaltungshinweise

    Ab sofort ist steht eine Datenbank mit Veranstaltungshinweisen auf unserer Internetseite zur Verfügung. In dieser Datenbank finden Sie aktuelle Einträge aus der "Rubrik Kolloquien, Austellungen, Jubiläen" der Mitteilungen der Residenzen-Kommission. Sie können auch selber hier Veranstaltungen eingeben, die für die Hof- und Residenzenforschung von besonderem Interesse sind. Bitte füllen Sie hierzu das Eingabeformular aus. Wir werden Ihre Angaben dann über unsere Datenbank veröffentlichen.

06.05.2004


  • Karte der Fürstlichen Residenzen und zentralen Orte im Reich um 1500

    Karte der Fürstlichen Residenzen und zentralen Orte im Reich um 1500. Diese Karte befindet sich im Innendeckel des Handbuchs "Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich" und wurde auch auf der Ausstellung "Stadt-Land-Schloss. Celle als Residenz" im Jahre 2000 gezeigt.

06.05.2004


  • Mitteilungen der Residenzen-Kommission im PDF-Format

    Die "Mitteilungen der Residenzen-Kommission" erscheinen neben der gedruckten Version auch im PDF-Format online. Sie können sich hier eintragen, wenn Sie über das Erscheinen der PDF-Ausgabe (ca. 4 Wochen vor der Druckausgabe) benachrichtigt werden wollen. Die älteren Hefte und die Sonderhefte sind ebenfalls in diesen Formaten erhältlich.

19.05.2004


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