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12.
Symposium der
Residenzen-Kommission
Städtisches Bürgertum und Hofgesellschaft
Kulturen integrativer und konkurrierender Beziehungen
in Residenz- und Hauptstädten vom 14. bis ins 19. Jahrhundert
veranstaltet in
Zusammenarbeit mit der
Historischen Gesellschaft Coburg e.V.
25. - 28. September 2010
Stand: 31. August 2010
Samstag, 25. September
Austellungsbesichtigung: Apelles am Fürstenhof. Jacopo de’ Barbari und die Hofkünstler um 1500 im Alten Reich. Veste Coburg
(ab 14.00 Uhr Abfahrt zur Veste Coburg mit Linie 5 vom Theaterplatz)
Öffentlicher Abendvortrag mit musikalischem Beiprogramm und Grussworten (ab. 18.00 Uhr im Riesensaal/Ehrenburg)
Gert Melville (Dresden/Coburg), Johann Casimir (1564-1633) - ein Herzog in Coburg
Sonntag, 26. September: Exkursion
Ganztägig. Voraussichtliche
Ziele sind die hennebergischen Residenzen Heldburg, Römhild, und Schleusingen
Für alle, die gemeinsam zu abend essen möchten, werden wir gegen 19:30 Uhr in einem Gasthaus in Coburg Plätze reservieren. Infos hierzu während der Exkursion oder am Tresen des Tagungshotels.
Montag, 27. September (Riesensaal/Ehrenburg)
09.00-9.30 Uhr: Werner Paravicini
(Kiel), Die 25 Jahre der Residenzen-Kommission
1.
Sitzung: Konkurrenz und Kooperation
09.00-10.30 Uhr: Gemeinschaft
und Gemeinde: politische Gruppierungen in den residenz-städtisch-höfischen
Zentren (Andreas Ranft, Halle / Resp: Martial Staub, Sheffield)
11.00-12.30 Uhr: Die Universität zwischen Residenzstadt und Hof im späten Mittelalter. Wechselwirkung und Distanz, Integration und Konkurrenz (Enno Bünz, Leipzig / Resp: Willem Frijhoff, Amsterdam)
2.
Sitzung: Visualität und Medialität
14.30-16.00 Uhr: Kunst als Medium herrschaftlicher Konflikte. Architektur, Bild und Raum in der Residenzstadt der Frühen Neuzeit (Matthias Müller, Mainz / Resp: Herbert Karner, Wien)
16.30-18.00 Uhr: Stadtplanung
und Sozialtopographie: vom höfischen zum industriellen Zeitalter (Uwe Albrecht, Kiel / Resp: Krista de Jonge, Heverlee)
Dienstag, 28. September (Riesensaal/Ehrenburg)
3. Sitzung: Stadtwirtschaft und Hofwirtschaft
09.30-11.00 Uhr: Stadtfinanz und Hoffinanz:
welches Verhältnis? (Bernd Fuhrmann, Köln / Resp: Wim Blockmans, Wassenaar)
11.30-13.00 Uhr: Von der höfischen Manufaktur zur
autonomen Industrie: Hofkünstler, Hoflieferanten, und wirtschaftliche
Initiativen (Martin Eberle, Gotha / Resp: Thomas Winkelbauer, Wien)
4.
Sitzung: Krise und Niedergang der höfischen Welt
14.00-15.30 Uhr: Stadt
und Hof: wann erfolgte die Wende? (Ute Daniel, Braunschweig / Resp: Helen Watanabe-O'Kelly, Oxford)
16.00-17.30 Uhr: Spätes
Nachleben oder neue Kraft? Hof und Stadt im langen 19. Jahrhundert (Peter Johanek, Münster / Resp:Philip Mansel, London)
Zusammenfassung
17.30-18.00 Uhr (Pierre Monnet, Paris, Paris u. Saarbrücken)
Es ist vorgesehen, in jeder Sitzung zwei Einzelthemen zu behandeln. Dabei wird ein ca. halbstündiger Einführungsvortrag gehalten an den sich ein ca. viertelstündiges Koreferat eines ausländischen Kollegen anschließt, das die Thematik in den europäischen Kontext erweitert. Anschließend ist eine Dreiviertelstunde für die gemeinsame Diskussion reserviert.
Werner Paravicini, Kiel
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